ver.di fordert 6,5 Prozent mehr Gehalt für Telekom-Beschäftigte

(PresseBox) (Berlin, ) Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) geht mit einer Forderung von 6,5 Prozent mehr Gehalt bei einer Laufzeit von zwölf Monaten in die bevorstehende Tarifrunde 2012 bei der Deutschen Telekom AG, der Telekom Deutschland GmbH, den T-Service- sowie den T-Systems-Gesellschaften. Gleichzeitig fordert ver.di eine tabellenwirksame Mindestanhebung zur Stärkung der unteren Einkommensgruppen. Auszubildende sollen 70 Euro monatlich mehr erhalten, zudem sollen schlechter bezahlte Ausbildungsberufe auf ein höheres Bezahlungsniveau angehoben werden. Darüber hinaus müsse der Ausschluss betriebsbedingter Beendigungskündigungen bei den T-Systems-Gesellschaften verlängert werden. Das hat die Große Tarifkommission auf ihrer Sitzung am Dienstag beschlossen.

"Die Beschäftigten haben mit ihrer Arbeit maßgeblich den Erfolg der Telekom erwirtschaftet und haben einen Anspruch auf eine faire Erhöhung ihrer Entgelte", sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Lothar Schröder. Im Übrigen sei die Forderung die selbstbewusste Reaktion auf die Provokation der Telekom, die ihren Beschäftigten eine Nullrunde verordnen wolle, betonte Schröder.

Die Verhandlungen beginnen Ende Januar 2012.

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