Wie finanziere ich mein Studium?

Neue Informationen für Studenten bei der Verbraucherzentrale Sachsen

(PresseBox) (Leipzig, ) Mit Millionengeschenken plant die Bundesregierung, das Stipendien-Programm zu retten, um bis zu 160.000 leistungsstarken Studenten mit monatlicher Unterstützung in Höhe von 300 Euro das Studium zu ermöglichen. Die meisten Nachwuchsakademiker profitieren von diesen Änderungen jedoch nicht und müssen nach anderen Möglichkeiten zur Studienfinanzierung suchen. Einen ersten Überblick über bestehende Studienfinanzierungsprogramme verschafft eine neue Verbraucherinformation der Verbraucherzentrale Sachsen.

Der Staat gewährt beispielsweise Darlehen (bekannt als neues BAföG), die unverzinslich sind und unter entsprechenden Voraussetzungen vollständig erlassen werden können. „Die Bewilligung ist jedoch abhängig vom eigenen Einkommen und vom Einkommen der Eltern“, informiert Kay Görner von der Verbraucherzentrale Sachsen. „Leistungsstarke Studierende können eher von einem einkommensunabhängigen Stipendium profitieren, das nicht zurückgezahlt werden muss.“ Wer keinen Anspruch auf BAföG oder ein Stipendium hat, kann über die Aufnahme eines Studien- oder Bildungskredits nachdenken. Beispielsweise bietet die KfW-Bankengruppe Darlehen zu günstigen Konditionen für Studierende an. Der Studienkredit kann bei Kreditinstituten und Studentenwerken bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres beantragt werden, das Bankdarlehen nur über das zuständige Amt für Ausbildungsförderung. Kombinationsmöglichkeiten bestehen mit einem vom Bundesverwaltungsamt zu bewilligenden Bildungskredit und Darlehen privater Banken.

„Aber Vorsicht, wer sich zu einer besonders hohen Darlehensaufnahme verleiten lässt, dem droht Überschuldung bereits in jungen Jahren“, warnt Görner. Außerdem sollten auf die Darlehenskonditionen geachtet und die Angebote verschiedener Anbieter verglichen werden. Wichtig sind beim Vergleich ein Blick auf den effektive Jahreszins des Darlehens, auf die Möglichkeit der vorzeitigen Rückzahlung ohne Vorfälligkeitsentschädigung, auf anfallende Kosten für die Darlehensgewährung und auf die Stundungsmöglichkeit, wenn das Darlehen nicht zum vereinbarten Zeitpunkt zurückgezahlt werden kann.

Die kostenlose Verbraucherinformation zur Studienfinanzierung fasst die wesentlichen Inhalte der Studienförderprogramme zusammen und ist in allen Beratungseinrichtungen der Verbraucherzentrale Sachsen erhältlich. Sie kann aber auch über das Internet (www.verbraucherzentrale- sachsen.de) heruntergeladen werden. Weitere Fragen rund um das Thema Studienfinanzierung werden mit dem Ratgeber „Clever studieren - mit der richtigen Finanzierung“ beantwortet, der über die angegebene Internetseite und in jeder Beratungseinrichtung der Verbraucherzentrale Sachsen für 9,90 € erworben werden kann.

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