6. Schweizerischer Stromkongress

(PresseBox) (Aarau, ) Am 16. und 17. Januar 2012 findet in Bern der 6. Schweizerische Stromkongress statt, der von den Branchendachverbänden VSE und Electrosuisse organisiert wird. Schwerpunktthemen des zweitägigen Kongresses in Bern sind die Schweiz im Umfeld der europäischen Stromversorgung, die Versorgungssicherheit sowie Netzausbau und Regulierung in der Schweiz.

Am 16. und 17. Januar 2012 diskutieren in Bern nationale und internationale Vertreter aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik aktuelle Fragestellungen der Elektrizitätsbranche.

Bundesrätin Doris Leuthard wies auf die Notwendigkeit der Energiestrategie 2050 hin. Auch wenn viele komplexe Fragen offen seien, gelte es nun, diese gemeinsam anzupacken und den neuen Weg zu klären. Wenn die Schweiz ihr Energieversorgungs- und Stromsystem nicht erneuere, verlören die Wirtschaft an Wettbewerbsfähigkeit und die Einwohnerinnen und Einwohner an Lebensqualität. Die Vorsteherin des Departementes für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) forderte die Teilnehmer am Stromkongress mit Nachdruck auf, mit ihrem Fachwissen "tatkräftig die Energiewende in der Schweiz einzuleiten, die Energieeffizienz aller Anwendungen zu steigern, in erneuerbare Energie zu investieren und damit von der breiten Basis her den Weg in eine neue, zukunftstaugliche und umweltschonende Energieversorgung der Schweiz aufzuzeigen."

Eröffnet wurde der Stromkongress durch die Präsidenten der Gastgeberverbände Electrosuisse Willy Gehrer und VSE Kurt Rohrbach.

In seinem Referat zur Standortbestimmung wies VSE-Präsident Rohrbach darauf hin, dass es für eine ausreichende sichere und wirtschaftliche Stromversorgung passende Rahmenbedingungen benötige. Es brauche dazu als Voraussetzung ein Umfeld, das langfristig wirtschaftliche Kraftwerke und rentable Netze ermöglicht. Eine der zahlreichen Sofortmassnahmen zur Realisierung der Energiestrategie 2050 sei es, die Verfahren für den Ausbau sämtlicher erneuerbarer Energien sowie der Übertragungs- und Verteilnetze zu vereinfachen und zu straffen, so Rohrbach weiter. Danach erläuterte Philip Lowe, Generaldirektor Energie, Europäische Kommission, die neuen Herausforderungen in der europäischen Energiepolitik. Der VR-Präsident der Alpiq Holding AG Hans E. Schweickhardt zeigte auf, welche strategischen Herausforderungen es im veränderten politischen Umfeld zu bewältigen gibt.

Höhepunkte des zweiten Halbtags unter dem Titel "Neue Akzente für die zukünftige Schweizer Versorgungssicherheit" sind die Auftritte von Jon Bisaz, Leiter Energie SBB Infrastruktur, von Alex Fries, Direktor EOS Holding, von Christine Novakovic, Group Managing Director UBS sowie von Prof. Dr. Michael Siegrist, ETH Zürich, der zu Risikowahrnehmung und Konsumentenverhalten referiert. Am dritten Halbtag geht es um den Netzausbau und die Regulierung in der Schweiz. Wie die Regulierung im veränderten Energieumfeld geschehen soll, führt der ElCom-Präsident Carlo Schmid aus. Swissgrid-CEO Pierre-Alain Graf erläutert das Schweizer Übertragungsnetz zwischen technischem Wunschdenken und sozialer Wirklichkeit. Pascal Previdoli, Stellvertretender Direktor und Leiter Energiewirtschaft BFE zeigt auf, vor welchen wichtigen Weichenstellungen die Schweizer Stromwirtschaft steht. Pierre- Alain Urech, CEO Groupe Romande Energie Holding, führt aus, welche Herausforderungen im Netzbereich anstehen und wie die Netze den Marktveränderungen gerecht werden können. Daneben finden drei Podiumsdiskussionen statt. TV-Moderator Kurt Aeschbacher führt durch die Veranstaltung.

Der Schweizerische Stromkongress richtet sich an Führungskräfte von Elektrizitätsunternehmen, Industrie und Dienstleistungsunternehmen, genauso wie an Forschungsstellen und Hochschulen sowie eidgenössische, kantonale und kommunale Parlamentarier und Exekutivmitglieder. Er bietet eine umfassende Plattform zum Meinungsaustausch und Networking und soll wertvolle Impulse für künftige Entscheide in Unternehmen und Politik liefern.

Das detaillierte Programm steht unter www.stromkongress.ch zur Verfügung.

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