VKS im VKU begrüßt Absicht, am Mindestlohn festzuhalten

"Schwere körperliche Arbeit muss angemessen bezahlt werden"

(PresseBox) (Berlin, ) "Die Einführung des Mindestlohns war ein wichtiger Schritt, um dem Preisdumping in der Entsorgungswirtschaft Einhalt zu gebieten", kommentiert Dr. Rüdiger Siechau, Vorstandsvorsitzender des VKS im VKU, die Absicht der beteiligten Verbände, die Lohnuntergrenze in der Branche beizubehalten.

Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA), der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE) sowie die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hatten sich in Verhandlungen darauf geeinigt, am Mindestlohn festzuhalten. Diesem Ergebnis müssen die zuständigen Gremien aller drei Verhandlungspartner bis zum 16. September 2010 noch zustimmen. Dazu Siechau: "Wir appellieren an alle Beteiligten, dies zu tun."

Der Mindestlohn war zum 1. Januar dieses Jahres eingeführt worden. Davor waren zunehmend gewerbliche Auftragnehmer am Markt tätig, die ihre Mitarbeiter weit unter den geltenden Tariflöhnen und teilweise zu fragwürdigen Arbeitsbedingungen beschäftigt hatten. "Diejenigen, die die Entsorgung unserer Abfälle übernehmen, sind zum Teil besonders starken Belastungen ausgesetzt. Wir tragen die Verantwortung dafür, dass dies angemessen entlohnt wird und die Menschen von ihrer Arbeit leben können", so Siechau. Kommunale Abfallwirtschaftsbetriebe zahlen nicht nur Tariflöhne, die dem Mindestlohn entsprechen, sie haben auch spezielle Systeme entwickelt, um den Mitarbeitern, die aufgrund von Alter oder körperlichen Beschwerden nicht mehr in ihrem eigentlichen Aufgabengebiet arbeiten können, Weiterbeschäftigungsmöglichkeiten zu bieten.

Verband kommunaler Unternehmen e. V. (VKU)

Der Verband kommunale Abfallwirtschaft und Stadtreinigung im VKU vertritt die Interessen der kommunalen Abfallwirtschaft und Stadtreinigung und der damit zusammenhängenden Betriebszweige und Dienstleistungen. Der VKS im VKU pflegt eine enge Zusammenarbeit mit Bund, Ländern und den kommunalen Spitzenverbänden sowie mit Verbänden der öffentlichrechtlichen und privaten Entsorgungswirtschaft. Er berät und informiert seine aktuell 430 ordentlichen Mitglieder rund um die Themen kommunale Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Winterdienst. Darüber hinaus fördert er den Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedern sowie die Aus- und Fortbildung von Fachkräften.

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