Presseerklärung des Verbandes für Wärmelieferung e.V. zu den Beschlüssen des Haushaltsausschusses des Bundestages betreffend die Energiesteuer

(PresseBox) (Hannover, ) Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat beschlossen, Steuerentlastungen für das produzierende Gewerbe bei der Energiesteuer beizubehalten.

Gestrichen hat er eine Regelung, wonach diese Steuerreduktion auch solchen produzierenden Unternehmen zusteht, die Fernwärme erzeugen und verkaufen. Angeblich soll damit ein Anreiz für eine energieeffizientere Wärmeversorgung gesetzt werden.

Das ist falsch. Das Gegenteil ist der Fall. Energieeffizienz ist nur mit anspruchsvoller neuer Technik machbar. Die kostet Geld. Eine auch gewerblichen Wärmelieferanten zustehende Steuerentlastung sorgt dafür, dass effiziente Wärmelieferungskonzepte besser mit abgeschriebenen alten verschwenderischen Heizungsanlagen konkurrieren können. Durch die Streichung vergibt der Gesetzgeber eine Chance, ohne hohe Mehrbelastungen für Vermieter und Mieter die beschleunigte Sanierung der überalterten Heizungsanlagen zu erreichen.

Wir fordern Bundestag und Bundesrat auf, im Haushaltsbegleitgesetz eine Entlastungsmöglichkeit für alle Formen der Wärmelieferung durch produzierende Unternehmen vorzusehen, bei denen der Wärmelieferant das Risiko der effizienten Wärmeerzeugung übernimmt!

Weitere Infos stehen auch unter www.energiecontracting.de bereit.

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