Heizöltanks sind gut gefüllt

Schwefelarmes Heizöl senkt Energieverbrauch und Wartungsaufwand / Erweiterte Förderung für Heizungsmodernisierung

(PresseBox) (Mannheim, ) Der Heizölpreis hat sich im Vergleich zum Jahresanfang auf einem leicht höheren Niveau gefestigt: Aktuell kostet der Liter Premium-Heizöl ca. 59 Cent bei Abnahme einer 3000 Liter-Partie. Zur Zeit des Preistiefpunktes Mitte März waren es circa 10 Cent weniger. "Trotz der leichten Steigerung liegt der Heizölpreis immer noch auf einem günstigen Niveau", sagt Rudolf Bellersheim, Vorsitzender des Verband für Energiehandel Südwest-Mitte e.V. (VEH). Im Juli 2008 kostete der Liter Premium-Heizöl noch mehr als einen Euro. "Wer Platz im Tank hat, sollte vorausschauend handeln und die aktuellen Preise zumindest für eine Teilbevorratung nutzen", empfiehlt Bellersheim. Denn langfristig sei mit tendenziell steigenden Preisen zu rechnen. "Preisrekorde wie im letzten Jahr sind mittelfristig jedoch erst einmal nicht zu befürchten, das gibt die Lage der Weltwirtschaft momentan nicht her."

In Bayern wie auch in anderen Teilen Deutschlands sind die Heizöltanks mittlerweile gut gefüllt "Unsere Kunden haben in den letzten Wochen und Monaten die günstige Preissituation auf dem Heizölmarkt genutzt und sich in hohem Maße für die bevorstehende Heizsaison eingedeckt", erklärt Werner Böhnlein, Vorsitzender des Bayerischen Brennstoff- und Mineralölhandels- Verbands e.V. (BBMV). Der Höhepunkt der Eindeckungswelle sei zwar überschritten, aber die nach wie vor gute Preislage veranlasse viele zum weiteren Nachtanken. "Die Möglichkeit, Energie im eigenen Tank speichern und damit vorsorgen zu können, wird wieder sehr hoch geschätzt", so Böhnlein.

Beim Thema Versorgungssicherheit kann die Ölheizung also punkten: Der Verbraucher bestimmt selbst, wann er wie viel Brennstoff zu welchem Preis bestellt. Wer sich die im Ölmarkt üblichen Preisschwankungen zu Nutze macht, kann Preisspitzen aussitzen. "Die Ölheizung ist auch weiterhin ein zuverlässiges System, das mit modernen Brennstoffen wie dem schwefelarmem Heizöl und der modernen Brennwerttechnik gut für die Zukunft gerüstet ist", ist Klaus Biermann, Vorsitzender des gdbm West überzeugt.

Schwefelarmes Heizöl senkt den Energieverbrauch

Im Verbandsgebiet des BBMV, des VEH und des gdbm West steht das schwefelarme Heizöl flächendeckend zur Verfügung. "Durch die Verwendung von schwefelarmem Heizöl können 5 bis 10 Prozent an Energie eingespart werden", sagt Rudolf Bellersheim.
Wegen des niedrigeren Schwefelgehalts verbrennt Heizöl EL schwefelarm nahezu rückstandsfrei, die Energie wird kontinuierlich optimal ausgenutzt und im Ergebnis der Heizölverbrauch gesenkt. Zugleich tut der Verbraucher etwas für seine Heizung: Weniger Rußablagerungen schonen das Heizgerät, der Wartungsaufwand sinkt und die Lebensdauer der Heizung wird verlängert. Auch der Ausstoß von Schadstoffen reduziert sich auf ein Minimum: Mit einem maximalen Schwefelanteil von 50 mg/kg (~ 0,005 Prozent) liegt HEL schwefelarm auf dem Niveau von Erdgas.
"Wer einmal die schwefelarme Sorte verwendet hat, ist von den Vorteilen überzeugt und bleibt trotz des geringen Aufpreises im Vergleich zu Standard-Heizöl dabei", so Bellersheim. Die Verwendung von HEL schwefelarm ist in der Regel in allen Ölkesseln problemlos möglich, in der modernen Öl-Brennwerttechnik kommen die Produkteigenschaften optimal zur Geltung.

Erweiterte Förderung für Heizungsmodernisierung

Die Öl-Brennwerttechnik entspricht dem gegenwärtigen Stand der Technik und hat sich im Markt etabliert: 2008 wurden 63.000 neue Anlagen installiert, laut BDH Bundesindustrieverband Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. ein Zuwachs von 72 Prozent. "Wer seine alte Heizung gegen ein Öl-Brennwertgerät austauscht, der spart allein dadurch bis zu einem Viertel an Energie und Brennstoffkosten ein", rechnet Klaus Biermann, Vorsitzender des gdbm West, vor. Noch effizienter sind Hybrid-Systeme: Hier unterstützen eine Solaranlage und ein Kaminofen die Ölheizung, der Primärenergieverbrauch sinkt um bis zu 50 Prozent. Gerade Verbraucher in den Holzländern Bayern und Baden- Württemberg schätzen die hervorragenden Kombinationsmöglichkeiten mit modernen Holzöfen und auch Solarmodulen. "Mit einer modernen Hybridheizung legt man sich nicht auf einen Energieträger fest", so Werner Böhnlein. "Man setzt stattdessen auf die Vorteile von heimischem Holz, umweltfreundlicher und kostenloser Sonnenenergie und modernem schwefelarmen oder gar schwefelfreiem Heizöl."

Der Staat unterstützt die Heizungsmodernisierung mit erweiterten Förderprogrammen: So fördert die KfWFörderbank den Austausch eines veralteten Heizkessels ein sparsames Öl-Brennwertgerät mit einem Zuschuss von 5 Prozent der Investitionssumme, maximal 2.500 Euro. Wer bei der Heizungserneuerung neben dem Kesselaustausch zu einem Öl-Brennwertkessel zusätzlich erneuerbare Energien einbindet, erhält vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einen Kesseltauschbonus von bis zu 750 Euro sowie einen Förderungsbetrag für die Installation von Solarkollektoren.

Weitere Informationen zu potentiellen Fördermitteln wie auch eine Übersicht professioneller Energieberater stellt das Verbraucherportal www.oelheizung.info zur Verfügung.

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