VDIK: Nationale Einführung von Effizienzklassen bei der Energieverbrauchskennzeichnung von Pkw ist Händlern und Verbrauchern nicht zumutbar

(PresseBox) (Bad Homburg v.d.H., ) Die im Rahmen des Elektroautogipfels am 3. Mai 2010 angekündigte Einführung von Effizienzklassen im Rahmen der Energieverbrauchskennzeichnung von Pkw trägt nur zur besseren Information der Käufer bei, wenn ein europaweit einheitliches Label definiert und der bestehende Flickenteppich in diesem Bereich beseitigt wird.

VDIK-Präsident Volker Lange: "Es ist nicht logisch zu erklären, dass ein konkretes Fahrzeugmodell in einem europäischen Land unter Umständen aufgrund unterschiedlicher Kriterien deutlich anders eingestuft und gekennzeichnet wird als in den anderen Ländern. Dieses Vorgehen ist weder für den Verbraucher noch für den Handel zumutbar. Im politischen Aktionismus ist unsere immer wieder vorgetragene Argumentation zur europäischen Harmonisierung untergegangen. Eine frühzeitige Einbindung des VDIK, der bei neuen Personenwagen immerhin einen Marktanteil von rund 35 Prozent repräsentiert, in die Abstimmungsprozesse hätte hier sicherlich für mehr Klarheit gesorgt. Dies ist leider wieder einmal nicht erfolgt."

Das seit 2004 bestehende Label zur Kennzeichnung hinsichtlich der CO2 Emissionen und des Kraftstoffverbrauchs hat sich etabliert und hat dazu beigetragen, dass das Thema Klimaschutz in den Köpfen der Autokäufer einen festen Platz gefunden hat. Eine Änderung ohne europäische Harmonisierung stellt eine unnötige Belastung des Kraftfahrzeughandels dar, ohne dem Verbraucher irgendwelche Vorteile zu bringen.

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