Mit gesicherter Ladung sicher ans Ziel

IAA-Symposium unterstreicht den hohen Stellenwert der Ladungssicherung

(PresseBox) (Berlin, ) Tag für Tag werden in Deutschland gut 8 Mio. t Güter auf der Straße transportiert: schnell, effizient, pünktlich, von Tür zu Tür und umweltfreundlich. Um dies auch sicher und zuverlässig umzusetzen, ist eine hinreichende Sicherung der Ladung unerlässlich. Eine ungenügende oder gar fehlende Ladungssicherung ist oftmals die Ursache vermeidbarer Unfälle, bei denen Personen gefährdet werden und Schäden am Fahrzeug und an den Ladegütern auftreten können. Daher ist die Gewährleistung einer angemessenen Ladungssicherung und ihre kontinuierliche Verbesserung für alle Beteiligten ein zentrales Anliegen.

Mit ihrer gemeinsamen Veranstaltung "Ladungssicherung: Aus der Praxis für die Praxis" am 27. September 2010 auf der 63. IAA Nutzfahrzeuge unterstreichen der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) und der Verband der Automobilindustrie (VDA) einmal mehr den hohen Stellenwert, den sowohl Transportunternehmer als auch Hersteller von Fahrzeugen, Anhängern und Aufbauten der Ladungssicherung beimessen. Die Anwendung neuester Methoden beim Sichern und Laden von Gütern auf Fahrzeugen ist ein wichtiger Beitrag für die Qualitätssicherung in Transportunternehmen und die Sicherheit im Straßenverkehr.

Auf dem Symposium werden praktische Neuerungen auf dem Gebiet der Ladungssicherung aus verschiedenen Blickwinkeln behandelt. Nach einem Überblick über die Kontrollbefugnisse aus Sicht der Polizei werden Experten der Berufsgenossenschaft, technischen Überwachung und Wissenschaft sowie Fachleute aus dem Transportgewerbe und der Automobilindustrie das Thema aus ihrer spezifischen Sicht erläutern, ihre jeweiligen Beiträge und Methoden zur Ladungssicherung für spezielle Gütergruppen darstellen und über Erfahrungen in der Praxis berichten.

Nach der Begrüßung durch VDA-Geschäftsführer Hans-Georg Frischkorn und BGL-Vizepräsident Klaus Peter Röskes spricht Polizeihauptkommisar Holger Lemmer vom Institut für Aus- und Fortbildung der Polizei Nordrhein-Westfalen, Neuss, über "Verkehrskontrollen im Straßengüterverkehr: Was kann und darf der Kontrollbeamte?". Dr.-Ing. Werner Schmidt, TUL-LOG GmbH Technologie Zentrum Dresden, erläutert die "Innovationen auf dem Gebiet der Ladungssicherung von Stahlprodukten" und zeigt praxisorientierte Lösungen bei der Ladungssicherung überbreiter Bleche auf. Dr. Werner Andres, BGL, referiert über "Neue Sicherungsmaßnahmen für Steinzeugrohre".

Den sicheren Einsatz von Netzen zur Ladungssicherung erklärt Michael Garz von der Berliner Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft. Wie sich Ladungssicherung begreifbar machen lässt und welche geeigneten Methoden und Schulungsmedien aus Sicht der Anwender sich anbieten, erklärt Markus Strecker von der SVG Straßenverkehrsgenossenschaft Südbaden eG, Freiburg. Uwe Schöbel, Dolezych GmbH & Co. KG, Dortmund, Mitglied des DIN-Arbeitsausschusses Ladungssicherung, erläutert die "Neue Europäische Zurrkräfte-Norm EN 12195-1"; anschließend behandelt Alexander Hoffmann, RUD Ketten Rieger & Dietz GmbH u. Co. KG, Aalen, die richtigen Anwendungen von Zurrketten in der Praxis. Ebenfalls praxisorientierte Innovationen der Fahrzeughersteller auf dem Gebiet der Ladungssicherung stehen im Mittelpunkt der Referate von Bernd Thiede, Schmitz Cargobull AG, sowie Frank Nordhoff von der Fahrzeugwerk Bernard Krone GmbH. Fahrvorführungen auf dem Messegelände runden die Veranstaltung ab. Die Moderation hat Frau Birgit Bauer, Chefredakteurin der "VerkehrsRundschau". Für Journalisten ist die Veranstaltung kosten, Anmeldungen sollten über Frau Anja Michael (E-Mail: michael@vda.de) erfolgen.

Die 63. IAA Nutzfahrzeuge wird vom VDA veranstaltet und öffnet vom 23. bis 30. September 2010 ihre Tore. Sie steht unter dem Motto "Nutzfahrzeuge: Effizient, flexibel, zukunftssicher" und findet zum neunten Mal in Hannover statt. Bis jetzt haben sich 1.731 Aussteller aus 41 Ländern angemeldet. Neben zahlreichen Welt-, Europa- und Deutschlandpremieren der Aussteller gibt es darüber hinaus rund 40 Fachveranstaltungen. Die Sonderschauen umfassen u. a. Probefahrten für leichte und schwere Nutzfahrzeuge im öffentlichen Straßenverkehr, die 11. Deutschlandfahrt für historische Nutzfahrzeuge, die Ingenieurnachwuchsveranstaltung für die Automobilindustrie "GoIng" sowie die begehrte Modellautosammlerbörse "Automania" am IAA-Wochenende (25./26. September). Die IAA, auf der zahlreiche Innovationen und technologische Highlights der Nutzfahrzeugindustrie präsentiert werden, erweist sich damit erneut als stabiler Pfeiler dieser Schlüsselbranche. Alle weiteren Informationen unter www.iaa.de.

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