VATM-CeBIT-Abend mit 370 Gästen wieder der Branchentreffpunkt

Öffnung des VDSL-Netzes für Wettbewerber begrüßt

(PresseBox) (Köln, ) Auch in diesem Jahr war der CeBIT-Abend des VATM wieder der Treffpunkt der TK-Branche während der weltgrößten Computermesse. Rund 370 Journalisten, Vorstände, Geschäftsführer und Pressesprecher von VATM-Mitgliedsunternehmen sowie Vertreter der Ministerien und Bundesnetzagentur nutzten am 3. März 2009 die Gelegenheit, sich in der Bodega "Acanto" in Hannover intensiv auszutauschen. Der CeBIT-Abend des VATM wurde von den Unternehmen E-Plus-Gruppe und MC Technologies GmbH gesponsert.

VATM-Präsident Gerd Eickers unterstrich in seiner Begrüßungsansprache die Bedeutung der ITK-Branche als Innovations- und Wachstumstreiber auch gerade jetzt in gesamtwirtschaftlich schwierigen Zeiten in Deutschland. Außerdem begrüßte er, dass nach langer Zeit des Wartens und Drängens der Wettbewerber auf einen Zugang zum VDSL-Netz der Deutschen Telekom AG diese nun ihre Bereitschaft zur Öffnung erklärt hat. "Jetzt müssen die Rahmenbedingungen geklärt werden", so der VATM-Präsident.

Auf einen großen Wachstumsmarkt ging Jürgen Hase, Geschäftsführer des M2M-Anbieters MC Technologie GmbH, in seiner Keynote ein. "Machine-to-Machine - die Kommunikation zwischen Endgeräten - verzeichnet derzeit jährliche Wachstumsraten von mehr als 20 Prozent. Weltweit sind über 50 Milliarden Maschinen installiert und jährlich kommen rund 750 Millionen Maschinen hinzu. Das zeigt das immense Potenzial dieses Marktes; und bei der Bereitstellung der M2M-Technologie ist Deutschland Weltmarktführer." M2M optimiere Prozesse und ermögliche so starke Effizienzsteigerungen. "Deutschland als Innovationstreiber sollte dieses Zepter nicht aus der Hand geben und diese 'Killerapplikation' weiter vorantreiben", betonte Hase.

Neben dem Thema M2M ging es im Pressegespräch vor Beginn des Abends auch um das Pilotprojekt Breitbandversorgung über Rundfunkfrequenzen in Mecklenburg-Vorpommern mit der E-Plus-Gruppe, der Ericsson GmbH und dem Land. Bei der Runde standen Carsten Ahrens, Geschäftsführer Ericsson GmbH, Thorsten Dirks, CEO der E-Plus-Gruppe, Jürgen Hase, Geschäftsführer der MC Technologies GmbH, Günter H. Jakubowski, Geschäftsführer der RadiCens GmbH, sowie Eugen Mayer, COO Power PLUS Communications AG, Rede und Antwort.

"Wir hoffen, dass wir das Hochgeschwindigkeits-Internet über Rundfunkfrequenzen noch an viel mehr Stellen umsetzen können werden", sagte E-Plus-Chef Thorsten Dirks über die Notwendigkeit der Nutzung der digitalen Dividende - frei gewordener Rundfunkfrequenzen - zur Schließung der Lücken in der Breitbandversorgung. Er sprach sich dafür aus, die so genannten weißen Flecken im Breitbandatlas unter Einbeziehung aller Technologien zu schließen.

Einigkeit herrschte unter den Unternehmenschefs auch hinsichtlich des Wachstumsmarkts Machine-to-Machine. Ericsson-GmbH-Geschäftsführer Carsten Ahrens betonte das große Wachstumspotential von Embedded Modules für mobiles Breitband nicht nur für Notebooks, Netbooks und Mobile Internet Devices, sondern auch für die Verkehrslenkung und Fahrsicherheit in der Zukunft. "Der Bereich M2M nimmt aktiv zu", bestätigte auch RadiCens- Geschäftsführer Günter H. Jakubowski. So gebe es etwa in Windparks breitbandige Anschlüsse zwecks Datenabfrage und Steuerung sowie eine Baufortschrittskontrolle per Digitalfoto-Aufzeichnung. "Allein 60 Millionen Energiezähler müssen durch das neue Energiewirtschaftsgesetz an die Kommunikationsnetze angeschlossen werden", so Eugen Mayer, COO der Power PLUS Communications AG. Aber auch im Bereich der Mobilfunkkommunikation von Mensch zu Mensch gebe es noch deutlichen Verbesserungsbedarf hinsichtlich Service und Dienstleistung, meinte Jakubowski. "Hier haben wir noch echte Differenzierungsmöglichkeiten von den ganz großen Anbietern und werden individuelle Dienste im Mobilfunk vorantreiben."

Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten e. V. (VATM)

Im VATM sind rund 90 der im deutschen Markt operativ tätigen Telekommunikations- und Dienstleistungsunternehmen aktiv. Alle stehen im direkten Wettbewerb zum Ex-Monopolisten Deutsche Telekom AG und engagieren sich für mehr Wettbewerb im Telekommunikationsmarkt - zugunsten von Innovationen, Investitionen und Beschäftigung. Seit der Marktöffnung im Jahr 1998 haben die Wettbewerber im Festnetz- und Mobilfunkbereich Investitionen in Höhe von rund 40 Mrd. € vorgenommen. Unmittelbar sichern die neuen Festnetz- und Mobilfunkunternehmen über 50.000 Arbeitsplätze in Deutschland sowie zusätzlich etwa 50 Prozent der Beschäftigung in den Zulieferbetrieben.

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