Integration von Antrieb und Steuerung Automatisierungstechnik im Maschinenbau

(PresseBox) (Frankfurt, ) Motion Control in der Steuerung oder Intelligenz im Antrieb? – Integration bedeutet noch weitaus mehr, stellten die mehr als 80 Teilnehmer der dritten VDMA-Tagung Steuerungstechnik am 7. November in Frankfurt am Main fest.

„Integration bedeutet in der wörtlichen Übersetzung „Zusammenführen zu einem Ganzen“, in der Automatisierungstechnik die Verknüpfung von verschiedenen Anwendungen wie beispielsweise SPS-Logik und Bewegungssteuerung.“ führte Birgit Sellmaier vom VDMA-Fachverband Industrial Communication in das Thema ein. „Integration hat viele Facetten: einheitliche Engineeringtools, wiederverwendbare Projektdaten und standardisierte Software, durchgängige Kommunikation und das Zusammenwirken mit übergeordneten Prozessleitsystemen bis hin zur Einbindung der Maschinenebene in die gesamte Unternehmenssteuerung.

Werner Düpjohann von ferrocontrol, Norbert Sasse von Bosch Rexroth, Marcus Stein von Moeller, Dr. Edwin Kiel von Lenze, Sebastian Eisfeld von Siemens, Michael Gawol von Saia-Burgess und Prof. Dr. Jörg Roth-Stielow vom Institut für Leistungselektronik und Elektrische Antriebe in Stuttgart, beleuchteten in Ihren Beiträgen vielfältige Aspekte und stellten Anwendungsbeispiele vor.
Die Themen reichten vom grundsätzlichen Aufbau einer Antriebssteuerung, über skalierbare Softwarelösungen, die Gegenüberstellung Feldbus-Ethernet, die Funktionsverteilung zwischen Steuerung und Antrieb, Integrationskonzepte für Fertigungsmaschinen und den Einsatz von Web-Technologien bis hin zur historischen Entwicklung der Antriebssteuerung und den Perspektiven für die Zukunft.

Ganz klar: im Maschinenbau geht der Trend zu Mechatronik und modularen Konzepten. Aber ob Antriebe nun besser zentral oder dezentral gesteuert werden, ist keine Frage der Philosophie, sondern abhängig von den zu lösenden Aufgaben: SPS und Motion Controller sind hinsichtlich Echtzeitfähigkeit, Software-Komplexität und Rechenleistung sehr unterschiedlich. Passende Automatisierungskonzepte orientieren sich an einer sinnvollen Funktionsverteilung auf Steuerung und Antrieb.
Prof. Dr. Jörg Roth-Stielow fasste abschließend zusammen: „Meist werden hybride Lösungen eingesetzt.“ und – mit einem Augenzwinkern – : „Die „reine“ Lehre gibt es nicht. Die Welt ist und bleibt bunt.“

Beiträge zum Download und weitere Infos: www.vdma.org/incom

VDMA, Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau
(VDMA) vertritt über 3 000 Unternehmen des
mittelständisch geprägten Maschinen- und
Anlagenbaus. Mit aktuell rund 968.000 Beschäftigten
im Inland und einem Umsatz von 190 Milliarden Euro
(2007) ist die Branche grösster industrieller
Arbeitgeber und einer der führenden deutschen
Industriezweige insgesamt.

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