BIREC 2005 – Deutsche Technologie beim Ausbau der Windenergie in China unverzichtbar

China bietet enorme Potenziale

(PresseBox) (Frankfurt, ) Während der „Beijing International Renewable Energy Conference“, die am 7. und 8. November 2005 in Peking stattfand, diskutieren in einem „Business-Forum“ CEOs weltweit führender Unternehmen der Windindustrie mit internationalen Politikern über den zukünftigen Beitrag der Windenergie am Energiemix, den notwendigen politischen Rahmenbedingungen und die Kostenentwicklung.
Die deutschen Hersteller waren aufgrund ihres technologischen Know-hows gefragte Ansprechpartner. Der chinesische Vizeminister der National Development and Reform Commission (NDRC) Zhang Guobao forderte allerdings von den Deutschen günstigere Anlagen zum weiteren Ausbau der Windenergie in China. Die Hersteller warnten daraufhin, nicht mit Billigprodukten in den Markt zu gehen und damit den Ausbau der Windenergie in China zu gefährden. Nur bewährte Technologien können die Basis für die weitere Entwicklung in China bilden. Auch aus Sicht der internationalen Projektentwickler ist für die Wirtschaftlichkeit der Anlagen nicht die Höhe der unmittelbaren Investitionskosten entscheidend, sondern vielmehr die Summe der über die gesamte Betriebsdauer der Anlagen anfallenden Kosten, die sogenannten Life Cycle Costs.
China plant bis zum Jahr 2020 seinen Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch auf 15 Prozent zu steigern. Allein die Windenergie soll bis 2020 auf 30 Gigawatt ausgebaut werden; fast das Doppelte der derzeit in Deutschland installierten Kapazität. „Das Land bietet der deutschen Windindustrie enorme Potenziale. Es könnte sich zu dem wichtigsten asiatischen Exportmarkt für die Hersteller und deren Zulieferindustrie entwickeln“, so Thorsten Herdan, Geschäftsführer VDMA Power Systems.
Am Business Forum Windenergieanlagenhersteller, organisiert vom European Renewable Energy Council (EREC), Global Wind Energy Council (GWEC) und VDMA Power Systems nahmen teil, die britische Umweltministerin Margret Beckett, Umweltminister Jürgen Trittin und von Unternehmensseite Robert Gleitz, GE (USA); Wu Gang, Goldwind (China); Thomas Richterich, Nordex (Deutschland), Prof. Fritz Vahrenholt, Repower (Deutschland), Per Hornung Pedersen, Suzlon (Indien) und Ditlev Engel, Vestas (Dänemark).
An der BIREC 2005, der Nachfolgekonferenz der „renewables 2004“ in Bonn, nahmen über 1200 Regierungsvertreter, internationale Organisationen und Wirtschaftsvertreter aus über 100 Nationen teil. Die Folgeveranstaltung wird Ende November 2006 in Montreal stattfinden.

VDMA, Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau
(VDMA) vertritt über 3 000 Unternehmen des
mittelständisch geprägten Maschinen- und
Anlagenbaus. Mit aktuell rund 968.000 Beschäftigten
im Inland und einem Umsatz von 190 Milliarden Euro
(2007) ist die Branche grösster industrieller
Arbeitgeber und einer der führenden deutschen
Industriezweige insgesamt.

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