Betriebe bilden wieder mehr Mediengestalter und Drucker aus - Berufsfachschule Druck reduziert

(PresseBox) (Ostfildern/Kemnat, ) Trotz der immer noch ungünstigen konjunkturellen Situation in den Unternehmen der Druck- und Medienindustrie hat sich die Anzahl der im Herbst 2010 neu abgeschlossenen Ausbildungsverhältnissen nicht wesentlich geändert. Vergleicht man die Gesamtzahl der Auszubildenden im ersten Ausbildungsjahr mit dem Vorjahr, so ist nur ein minimaler Rückgang von 1,3 Prozent zu verzeichnen. Allerdings ging 2009 die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverhältnisse um insgesamt 23 Prozent zurück.

Über die drei Ausbildungsjahre hinweg ist damit die Entwicklung der Zahl der Ausbildungsverhältnisse rückläufig: Vom ersten bis zum dritten Ausbildungsjahr werden in der Druck- und Medienindustrie in Baden-Württemberg 5 Prozent weniger als im Vorjahr beschäftigt, insgesamt sind dies 2.257 Auszubildende.

Neue Ausbildungsverhältnisse nach Berufen

Erfreuliche Zahlen gibt es in dem Berufsbild "Mediengestalter", dort ist ein Zuwachs der abgeschlossenen Ausbildungsverhältnisse um 11,6 Prozent zu verzeichnen.

Auch bei dem Kernberuf der Druckindustrie, dem Drucker, haben 9,3 Prozent mehr Auszubildende im Herbst 2010 ihre Ausbildung begonnen.

Nur bei den Berufsbildern "Siebdrucker" und "Buchbinder" sind es weniger neu abgeschlossene Ausbildungsverhältnisse als in 2009.

Der tatsächliche Rückgang der Ausbildungszahlen ergibt sich daraus, dass bei der Berufsfachschule Drucktechnik, der einjährigen Vollzeitschule, einen Rückgang von 12,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen ist. Insgesamt bedeutet dies aber auch, dass die Zahl der dualen betrieblichen Ausbildungsverhältnisse im Jahr 2010 zugenommen hat.

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