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ESA will Subventionsbedarf für Ariane-Programm senken
OHB und Astrium entwickeln Produktionsszenario ohne öffentliche Zuschüsse
Erste Ergebnisse der beiden Studien sollen Astrium und OHB bereits im Spätherbst rechtzeitig zum ESA-Ministerrat vorlegen, der über Einsparmöglichkeiten bei der Ariane-Produktion beraten soll. Die Studien sollen innerhalb eines Jahres abgeschlossen sein.
Nach internen ESA-Schätzungen könnte die Rakete wenigstens 30 Prozent günstiger hergestellt werden, wenn allein die Aufträge nicht nach politischen Vorgaben, sondern nur nach der Leistungsfähigkeit der Zulieferer und ohne Länderproporz vergeben würden. Derzeit werden die Aufträge je nach Anteil der ESA-Mitglieder auf die Mitgliedsstaaten verteilt. Bau und Start einer Ariane-Rakete kosten rund 180 Millionen Euro. Diese Kosten will die ESA um mindestens 30 Prozent senken, das entspräche einer Summe von 54 Millionen Euro pro Flug. Jährlich starten sechs bis sieben Ariane-5-Raketen.
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