VDE-Institut prüft Elektrofahrzeug von RWE auf elektrische Sicherheit

(PresseBox) (Frankfurt am Main, ) Im Rahmen eines Pilotprojektes hat der Energieversorger RWE einen Großraum-PKW zum Elektrofahrzeug umgerüstet. Experten des VDE-Instituts in Offenbach haben dabei die elektrische Sicherheit des Wagens nach der dafür relevanten Norm ECE-R100 sowie die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) am Gesamtfahrzeug nach ECE-R10 in ihrem Testzentrum überprüft. Durch diese Untersuchung hat RWE die Einzelgenehmigung für die Umrüstung des Fahrzeuges auf Elektroantrieb erlangt, das Fahrzeug kann somit zugelassen werden. Da ein Elektroauto weder die Insassen noch die Umwelt elektrisch gefährden darf, haben die VDE-Experten überprüft, ob das Fahrzeug sowohl elektrisch sicher als auch betriebssicher ist. Getestet wurde nach ECE-R100. Diese Norm hat die Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen (ECE, Economic Commission for Europe) speziell für Elektrofahrzeuge erarbeitet.

Popometer hat ausgedient

Zur Betriebssicherheit zählt beispielsweise, dass das Anzeigendisplay dem Fahrer alle wichtigen Informationen liefert: Bei Elektrofahrzeugen kann sich der Fahrer nicht mehr auf sein Gefühl für die Motor- und Fahrzeuggeräusche als Hinweis auf den aktuellen Fahrzustand oder Störungen stützen, deshalb müssen hier optische Signale aushelfen. Vor allem muss dem Fahrer rechtzeitig angezeigt werden, wenn die Leistung der Batterie nachzulassen beginnt, damit es nicht zu einem plötzlichen Ausfall des Fahrzeugs mitten in einer Fahrt beispielsweise auf der Autobahn kommt.

Damit das Fahrzeug keine elektromagnetische Strahlung aussendet, die den Funkverkehr, andere Fahrzeuge oder elektronische Systeme stören könnte, haben die Ingenieure des VDE zudem die elektromagnetische Verträglichkeit überprüft. Ebenso wurde getestet wie das Fahrzeug selbst auf elektromagnetische Felder reagiert und ob es dabei fehlerfrei funktioniert. Zu diesem Zweck haben die VDE-Experten das Fahrzeug in der Absorberhalle des VDE-EMV-Testzentrums sowohl mit Hilfe einer Antenne bestrahlt als auch die Emission während des Betriebs gemessen. Die Messung fand bei einer im Stadtverkehr üblichen Geschwindigkeit von 40 km/h bzw. 50 km/h statt.

Das VDE-Institut ist vom Kraftfahrtbundesamt als Technischer Dienst benannt. In dieser Funktion verfügt es über eine langjährige Erfahrung bei der Prüfung der elektromagnetischen Verträglichkeit und weiteren Beurteilungskriterien von Fahrzeugen. In der hauseigenen Absorberhalle mit 10 Meter Messentfernung und einem Drehscheibendurchmesser von 6 Metern können selbst an großen Kraftfahrzeugen EMV-Prüfungen durchgeführt werden.

Im vergangenen Jahr wurde die Benennung durch das KBA auf die Prüfung von Elektrofahrzeugen nach der ECE-R100 ausgeweitet.

Weitere Informationen unter www.vde.com.

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