Zollkontrollen zur Einhaltung des Mindestlohns in Bayern

VBS bekräftigt seine Zustimmung zum Mindestlohn

(PresseBox) (München, ) Vor dem Hintergrund diverser Zollkontrollen in Bayern zur Einhaltung des Mindestlohns in der Entsorgungsbranche bekräftigt der Verband der Bayerischen Entsorgungsunternehmen e.V. (VBS) seine grundsätzliche Zustimmung zum Mindestlohn.

Zum Hintergrund: Seit 01.01.2010 gilt in der Abfallwirtschaft ein einheitlicher Mindestlohn von 8,02 €/Stunde. Der VBS setzte sich frühzeitig für einen allgemeinverbindlichen Branchenmindestlohn ein: So kann gewährleistet werden, dass die in Vollzeit tätigen Mitarbeiter für ihre harte Arbeit einen Lohn erhalten, der ihnen die Führung eines menschenwürdigen Lebens erlaubt, ohne - im Regelfall - auf zusätzliche staatliche Aufstockungsleistungen angewiesen zu sein. Gleichzeitig kann vermieden werden, dass Betriebe, die mit Niedriglöhnen arbeiten, keine ungerechtfertigten Wettbewerbsvorteile erlangen. Entsorgungsbetriebe mit sozial inadäquaten Niedriglöhnen beschädigen das Ansehen der privaten Entsorgungswirtschaft insgesamt und liefern denjenigen Argumente, die Entsorgungsdienstleistungen rekommunalisieren wollen. Für den VBS ist ferner von entscheidender Bedeutung, dass ein Mindestlohn in der festgelegten Höhe keine Überforderung für seine Mitgliedsbetriebe darstellt.

Aus Sicht des VBS sind zur Einhaltung des Mindestlohns stichprobenartige Kontrollen notwendig. Solche Zollkontrollen fanden in der vergangenen Woche in einer Vielzahl von bayerischen Entsorgungsunternehmen statt.VBS-Präsident Otto Heinz: "Der VBS hat seine Mitglieder detailliert und rechtzeitig über den gesetzlichen Mindestlohn informiert. Ich bin daher sehr zuversichtlich, dass sich unsere Mitglieder an die Verordnung halten und daher keine größeren Verstöße bei den Kontrollen festgestellt werden."

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