Vattenfall investiert 58 Millionen Euro in neue Fernwärmetrasse mit Havelunterquerung

Umweltfreundliche Fernwärme hilft Spandau CO2 zu sparen

(PresseBox) (Berlin, ) Der letzte große Schritt für die künftige Wärmeversorgung des Spandauer Kerngebietes ist getan: Die 110 Meter lange und 20 Meter tiefe Havelunterquerung ist fertig. Der Tunnel erhielt am heutigen Mittwoch in alter Bergbau-Tradition einen Namen. In Anwesenheit des Spandauer Bezirksbürgermeisters Konrad Birkholz wurde er auf "Margit" getauft. Namenspatronin ist die Spandauer Schwimmerin Margit Bohnhoff.

Über eine insgesamt 18,7 Kilometer Fernwärmetrasse soll in den kommenden Jahren Wärme mit einer Gesamtleistung von rund 120 Megawatt an neue Spandauer Kunden geliefert werden. Einschließlich Havelquerung investiert Vattenfall insgesamt rund 58 Millionen Euro in die neue Fernwärmetrasse. Mit ihr können umgerechnet rund 50.000 Wohnungen mit Fernwärme beheizt und mit Warmwasser beliefert werden. Die Wärme stammt aus dem benachbarten Heizkraftwerk Reuter West. Dort werden Strom und Wärme nach dem umweltfreundlichen Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) erzeugt. Hierfür sind keine zusätzlichen Erzeugungskapazitäten erforderlich, genutzt werden vorhandene Anlagen.

Noch heizen die Spandauer im geplanten Erschließungsgebiet überwiegend mit Öl (50 Prozent) und Gas (45 Prozent) bzw. Strom und Kohle (5 Prozent). "Nach und nach wollen wir die Heizungsanlagen auf Fernwärme umstellen. Diese Art der Versorgung mit Wärme ist besonders umweltfreundlich. Jeder Fernwärme versorgte Haushalt spart pro Jahr rund eine Tonne CO2 ein. In Summe werden es im Jahr 2015 jährlich 48.000 Tonnen CO2 sein", so Wolf-Dietrich Kunze, Mitglied des Vorstandes der Vattenfall Europe Wärme AG, zum Umweltschutzaspekt dieser Baumaßnahme.

"Die Bewohner Spandaus können sich schon jetzt auf die nächste Heizperiode freuen. Ab Oktober dieses Jahres liefert Vattenfall erstmals umweltfreundliche Fernwärme direkt zu den ersten neuen Kunden in der Spandauer Wilhelmstadt", versprach Kunze.

Vattenfall betreibt in Berlin zehn Heizkraftwerke. Sie funktionieren nach dem KWK-Prinzip. Die gleichzeitige Produktion von Strom und Wärme ist besonders effizient und damit umweltfreundlich. Der KWK-Anteil der Berliner Fernwärme beträgt 93 Prozent. Dieser Wert ist von der Universität Dresden zertifiziert.

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