Bau der neuen Fernwärme-Hauptleitung beginnt im Juli

(PresseBox) (Berlin, ) Der Bau der Fernwärme-Hauptleitung zwischen dem Kraftwerk Moorburg und der Pumpstation Haferweg in Altona kann beginnen. Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) hat die erforderliche Plangenehmigung dafür heute erteilt.

Dr. Rainer Schubach, Generalbevollmächtigter Vattenfall Europe AG: "Fernwärme ist ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz. Pro Haushalt spart Fernwärme gegenüber dezentralen Öl- und Gasheizungen rund eine Tonne CO2 im Jahr. Mit der neuen Leitung wird Wärme aus dem hocheffizienten Kraftwerk Moorburg rund 180.000 Hamburger Haushalte versorgen. Damit ist die Voraussetzung geschaffen, das alte Heizkraftwerk Wedel wie geplant 2013 abzuschalten."

Ab Anfang Juli beginnt die Umlegung von Strom-, Gas- Wasser- und Telekommunikationsleitungen im Bereich der Trasse, um Raum für die neue Leitung zu schaffen. Mitte Juli werden die ersten Bauarbeiten im Hafen in der Straße Blumensand starten. Dort müssen die ersten 130 Meter der Leitung unterirdisch verlegt sein, bevor der Bau der neuen Rethebrücke im Herbst beginnt. Die gesamte Bauzeit beträgt drei Jahre. Die Tunnelbauarbeiten werden Ende dieses Jahres beginnen. Ab dem kommenden Jahr wird parallel an verschiedenen Abschnitten der Trasse gearbeitet.

Dr. Rainer Schubach: "Den Verlauf der Trasse haben die Bezirke, die BSU und Vattenfall in enger Abstimmung gemeinsam geplant. Wir werden unser Möglichstes tun, um Beeinträchtigungen für die Anwohner und den Verkehr so gering wie möglich zu halten. Selbstverständlich werden wir die Anwohnerinnen und Anwohner rechtzeitig vor Beginn der Arbeiten gezielt informieren."

Die 12,3 Kilometer lange Rohrleitung wird bis zu 136 Grad Celsius heißes Wasser vom Kraftwerk Moorburg in das Hamburger Fernwärmenetz transportieren.
Die beiden Rohre, durch die das heiße Wasser ins Netz (Vorlauf) und das abgekühlte (Rücklauf) zurück zum Kraftwerk gepumpt wird, haben einen Durchmesser von jeweils einem Meter. Die Trasse führt durch den Freihafen, unter der Süderelbe, der Rethe und der Norderelbe hindurch bis zur Pumpstation Haferweg in Altona. Im Bereich des Freihafens wird die Leitung auf 4,6 Kilometern Länge oberirdisch verlegt. Die drei Gewässer werden in Tunnelbauwerken mit einer Gesamtlänge von 2,4 Kilometern in einer Tiefe von 20 bis 45 Metern unterquert.
Auf 5,3 Kilometern Länge wird die Leitung unterirdisch verlegt.

Das Hamburger Fernwärmenetz ist mit einer Gesamtlänge von ca. 800 Kilometern das zweitgrößte Deutschlands. Zurzeit werden rund 425.000 Wohneinheiten von Vattenfall mit Fernwärme versorgt.

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