Reaktorschnellabschaltung in Krümmel: Vattenfall zieht erste Konsequenzen

(PresseBox) (Hamburg, ) Das Kernkraftwerk Krümmel wird neue Transformatoren erhalten. Damit zieht Vattenfall nach der Reaktorschnellabschaltung im Kernkraftwerk Krümmel am vergangenen Samstag erste Konsequenzen. Die beiden Maschinentransformatoren des Kraftwerks werden durch neue Transformatoren ersetzt, bevor das Kraftwerk wieder ans Netz geht. Ein Kurzschluss in einem der Trafos hatte die Schnellabschaltung am Wochenende ausgelöst.

"Wir müssen jederzeit höchste Standards in Sicherheit und Technik in unseren Kraftwerken sicherstellen", sagte Tuomo Hatakka, Vorstandsvorsitzender von Vattenfall Europe. "Mit der Entscheidung zum Austausch der Maschinentransformatoren gehen wir konsequent den Weg der höchsten Sicherheit."

Beschaffung und Austausch der Trafos werden mindestens mehrere Monate in Anspruch nehmen. So lange wird das Kernkraftwerk nicht wieder ans Netz gehen.

Die Untersuchung der Umstände, die zu der Reaktorschnellabschaltung am Wochenende führten, hat erste Ergebnisse erbracht. Danach zeigte sich, dass eine vorgesehene Überwachungseinrichtung des Maschinentransformators, die so genannte Teilentladungsmessung, nicht vor dem Wiederanfahren des Kraftwerks installiert wurde.

Als Konsequenz dieses Versäumnisses hat der Kraftwerksleiter, Hans-Dieter Lucht, darum gebeten, von seinen Aufgaben als Leiter der Anlage entbunden zu werden. Das Unternehmen hat diesem Wunsch entsprochen, Walther Stubbe, übernimmt zunächst kommissarisch die Anlagenleitung.

Die Untersuchung der Vorgänge wird mit Hochdruck fortgesetzt. Am Donnerstag wird der Vorstandsvorsitzende von Vattenfall Europe, Tuomo Hatakka, einen ersten Zwischenbericht geben.

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