Vallstein Benchmark(TM) sorgt für Disziplin im Finanzsektor

(PresseBox) (Hoofddorp, ) .
- "Finanzsektor zu groß im Vergleich zu realen Wirtschaft."
- "Neue Solvabilitätsverordnungen allein reichen nicht aus, um das Ungleichgewicht zu lösen.“
- "Mit Vallstein Benchmark™ können Unternehmen Disziplin im Finanzsektor durchsetzen."

Vallstein, der führende Anbieter von Bank Relationship Management (BRM)-Lösungen, lanciert den Vallstein Benchmark(TM) und sorgt damit für optimierte Diziplin im Finanzsektor. Der Vallstein Benchmark(TM) vergleicht die Umsatz-Größe (jährlicher Bruttoumsatz) der weltweit Top 1000 Banken zum globalen BIP. Der Benchmark basiert auf Daten, die seit 2002 fortlaufend gesammelt, verdichtet und analysiert worden sind. Jetzt macht Vallstein erstmalig die Ergebnisse des Benchmark der Öffentlichkeit zugänglich.

"In den vergangenen zehn Jahren haben wir mit dem Vallstein Benchmark(TM) gearbeitet, um unsere Kunden dabei zu unterstützen, mit ihrer Bank erfolgreich auf Basis einer transparenten Datengrundlage zusammenzuarbeiten, eine konstruktive Disziplin in die Bankenbeziehung zu bringen und so für Bank und Unternehmen eine echte Win-Win-Situation zu schaffen", erklärt Hugo van Wijk, Gründer und CEO von Vallstein. "Wir freuen uns, den Vallstein Benchmark(TM) nun allen zugänglich zu machen. Diese Kennzahl ist eine aussagekräftige Orientierungshilfe, um den Zustand des Finanzsektors verglichen mit dem der Realwirtschaft zu überprüfen."

Die alarmierenden Entwicklungen seit 2002 spiegeln sich im Vallstein Benchmark(TM) wider: mit harten Fakten bestätigt der Benchmark die Beobachtungen von Lord Turner (Vorsitzender FSA) vom September 2009, "dass einige der Aktivitäten auf dem Finanzmarkt der letzten zehn Jahren für die Gesellschaft nutzlos waren und das einige Teile des Finanzsystems über die optimale Größe hinaus angeschwollen sind."

In der Vergangenheit wurde ein hoher Anteil des Finanzsektors im Vergleich zum BIP eines Landes als positiv angesehen, denn es galt als ein Zeichen dafür, dass die Finanzindustrie des Landes ein wichtige Faktor für Beschäftigung und Wirtschaftswachstum war. Aber für Hugo van Wijk kann diese isolierte Betrachtungsweise heute nicht mehr gelten.

Er skizziert: "Es deutet alles darauf hin, dass ein Vallstein Benchmark(TM) unter 4 % (auf aggregierter Ebene für den Bankensektor) gesund ist, alles darüber aber ein gefährliches Ungleichgewicht darstellt. Das Ungleichgewicht entsteht, weil zu viel von einem Produkt auf dem Markt gedrückt wird, oder aber es zuviele unnötige Produkte gibt und / oder überhöhte Preise dafür verlangt werden. All das ist vielleicht kurzfristig für die Bank gut, aber letztlich schlecht für die Realwirtschaft."

Von 2002 bis 2010 stieg der Vallstein Benchmark(TM) von 3,9 % auf 9 % in 2009, mit einem leichten Rückgang auf 8,4 % im Jahr 2010. Das ist mehr als eine Verdopplung des Anteils am weltweiten BIP durch die Top 1000 Banken.

"Die neuen Vorschriften haben in erster Linie noch die Bilanzen der Banken im Visier, sie betrachten aber nicht das Gesamtbild, d.h. sie berücksichtigen nicht die Größe des gesamten Bankengeschäfts. Darüber hinaus wird eine Erhöhung der Mindestkapitalanforderungen allein keine Antwort auf einige der wichtigsten Fragen geben können. Ein hohe Solvabilitätsanforderung an sich führt nicht zwangsläufig zu einem soliden Banking, aber ein solides Bankensystem wird solide Solvabilitätskoeffizienten hervorbringen. Es gilt, Ursache und Wirkung zu unterscheiden. Es geht nicht so sehr darum, wie viel Kapital benötigt wird, sondern vor allem, was damit gemacht wird. Mit dem Vallstein Benchmark(TM) wollen wir einen Beitrag dazu leisten, dass zukünftig der Finanzsektor mehr kundenorientiert denkt und handelt", führt Hugo van Wijk weiter aus.

Banken agieren oft eher nach dem Prinzip, ein Produkt in den Markt zu drücken, selten aber haben sie eine klare Matrix, welches Produkt dem Kunden Nutzen bringt. So ist es nicht ungewöhnlich, dass ein Kunde in erster Linie als Quelle für Ertrag und Gewinn gesehen wird. Ein Kunden-orientierter Ansatz aber zeigt, dass alle Unternehmen im wesentlichen drei ganz klare Anfoderderungen an ihre Banken stellen: Financing, Operational and Risk Management (FORM) - d.h. Finanzierung, Sicherung des betrieblichen Ablaufs und Risiko Management. Vallstein quantifiziert diese individuellen Anforderungen und erstellt einen Vallstein Benchmark(TM) pro Kunden gemäß seinem spezifischen Business-Profil und seiner aktuellen Banken-Landschaft. Desweiteren werden Optimierungsmöglichkeiten im Rahmen der relevanten Peer-Group und geeignete Best Practices durch die Benchmark-Überprüfung identifiziert und aufgezeigt.

Der Vallstein Benchmark(TM) ist im Dezember 2011 erstmalig in Het Financieele Dagblad, der führenden niederländischen Finanzzeitung, veröffentlicht worden und wird ab sofort in regelmäßigen Abständen von Vallstein herausgegeben. Der Vallstein Benchmark(TM) ist grundsätzlich selbsterklärend, jedoch erfordert die Analyse der Veränderungen eine sorgfältige Interpretation der zugrunde liegenden Entwicklungen. So stehen die Veränderungen von 2002 bis 2010 mit der Reduzierung der Zinsmargen bis 2008 (Vallstein BenchmarkTM geht zurück), eine Erhöhung der Kreditvergabe bis 2008 (Vallstein BenchmarkTM erhöht sich) und eine signifikante Verlängerung der finanziellen Lieferkette sowie vermehrte Produkte zusätzliche Produktvermehrung (weitere Erhöhung des Vallstein Benchmark(TM) ). Seit 2008 erhöhte sich die Zinsmarge und das Kreditgeschäft ging zurück, einschließlich dem damit verbundenen Netto-Effekt.

Vallstein

Vallstein ist der führende Anbieter von Bank Relationship Management (BRM)-Lösungen. Damit unterstützt der renommierte Experte Unternehmen weltweit bei einer der Kerndisziplinen: dem Management ihres Bankgeschäfts. Als Software-as-a-Service-Version ermöglichen die Lösungen von Vallstein großen und mittelständischen Unternehmen die vollständige und konsistente Transparenz, Kontrolle sowie Compliance hinsichtlich ihrer Bankaktivitäten, verschaffen verbesserte Bankkonditionen und so einen signifikanten Wettbewerbsvorteil. Herzstück der Vallstein-Lösungen ist die WalletSizing®-Methode, eine fundamentale Neuerung im Bank Relationship Management. Weitere Informationen sind erhältlich unter www.vallstein.com.

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