URSA XPS voll belastbar

Wartung auf gutem Grund

(PresseBox) (Leipzig, ) Fast jeder von uns hat es in der Fahrschule gelernt: Vor dem Fahrtantritt sollte der Luftdruck der Autoreifen sowie der Öl-, Wasser- und Treibstoffstand überprüft werden. Zumeist bleibt es dann wohl nur beim Blick auf die Tanknadel. Dabei sorgt eine regelmäßige Kontrolle wichtiger Bauteile und Aggregate für deutlich mehr Betriebssicherheit. Was für Autos gilt, ist für Flugzeuge oder Hubschrauber umso wichtiger.

Bewährtes Planungskonzept

Deshalb erbaute man auf dem Gelände des Heeresflugplatzes in Roth zwei identische Wartungs- und Abstellgebäude mit Platz für insgesamt 16 Hubschrauber. Grundlage hierfür war ein vom Hessischen Baumanagement und dem Büro B.A.C Ingenieurgruppe Bau- und Anlagenconsult Dr. Barleben GmbH, Leipzig, entwickeltes Planungskonzept, das für den Standort Fritzlar erstellt wurde. Für den Standort Roth werden derzeit zwei Gebäude durch das Staatliche Bauamt Nürnberg mit dem Generalplaner B.A.C. realisiert.

Weitgespanntes Dach

Beide Hallen werden jeweils dreiseitig von riegelförmig angeordneten Funktionsgebäuden umschlossen. Diese ein- und zweigeschossigen Hallenanbauten ordnen sich den dreigeschossigen, weitgespannten und mit einem Tonnengewölbedach abgeschlossenen Hauptgebäuden unter. Mit einer Länge von jeweils 151,00 m, einer Breite von 90,00 m und eine Höhe von 15,90 m weisen die beiden Halle ein Volumen von jeweils rund 158.500 m3 auf. Ihre gesamte Bruttogrundfläche je Halle umfasst 15.500 m², nutzbar sind davon cirka 14.000 m².

Erschließung und Konstruktion

Eine ebenerdige Erschließung der Hallen erfolgt unter anderem über Tore in der Nordfassade. Zwei zentral angeordnete, außen liegende Treppenhäuser ermöglichen den Zugang zum 1. OG, eine Treppe in der Mittelfuge den zum 2. OG.

Die in Leichtbauweise erstellten Luftfahrzeughallen sind nicht unterkellert. Neben Stützen und Außenwänden als Stahlbetonkonstruktion sorgen Vollwandträger aus Stahl für die statische Tragfähigkeit. Alle Hallenanbauten errichtete man aus Stahlbetonfertigteilen und Mauerwerk.

Der Nutzung angepasst

Insbesondere bei der Ausbildung der Hallenfußböden musste die geplante Nutzung berücksichtigt werden. Während in den Neben- und Funktionsräumen standardisierte Bodenaufbauten realisiert wurden, stattete man die Hallenböden mit hoch vergüteten Industrieböden aus. Neben ihrer Eigenlast müssen die Bodenplatten zusätzlich entsprechend veranschlagte Verkehrslasten aufnehmen.

Dämmen gegen das Erdreich

Aufgrund der fehlenden Unterkellerung musste im Gesamtbodenaufbau auch eine entsprechende Wärmedämmung berücksichtigt werden. Damit werden auch die Vorgaben der ArbeitsstättenVerordnung erfüllt. Mit Blick auf die zu erwartenden Lasten war der Aufbau so zu planen, dass die auftretenden Kräfte dauerhaft schadensfrei in den Untergrund abgeleitet werden können. Insbesondere die Dämmschicht musste demnach entsprechend druckstabil und hochbelastbar sein.

Hochwertig und druckfest

Zum Einsatz als außen liegende Wärmedämmung unter der Bodenplatte kam die URSA XPS D N-VI-L Platte in 80 mm Dicke. Die mit allseitigem Stufenfalz ausgestattete Hartschaumplatte aus extrudiertem Polystyrol ist für den Einsatz unter Bodenplatten - statisch nicht tragend - gemäß dem Anwendungsgebiet PBdh nach DIN V 4108-10 geeignet sowie für den Einsatz unter lastabtragenden Gründungsplatten allgemein bauaufsichtlich zugelassen (Z-23.4-1493). Ihr Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit ? in W/(m· K) liegt entsprechend der Dicke bei 0,038. Die Dämmschicht ist mit einer Druckspannung unterhalb der Bodenplatte von bis zu 0,175 N/mm2 belastbar. URSA XPS nimmt praktisch nahezu kein Wasser auf - WL(T)0,7 (? 0,7 %) - und kann selbst in drückendem Wasser verbaut werden. Darüber hinaus sind die XPS-Platten dimensionsstabil und widerstandsfähig gegen Frost-Tau-Wechsel.

Witterungsunabhängige Bodenarbeiten

Beim Luftfahrzeughallenbau in Roth erstellte man zunächst die Tragkonstruktion und äußere Hülle, bevor anschließend der Hallenboden ausgeführt wurde. Diese Vorgehensweise ermöglichte eine witterungsunabhängige Erstellung der einzelnen Schichten des Bodenaufbaus. Die Stützen der Tragkonstruktion ruhen auf 6 bis 7 m tiefen Bohrpfählen. Eine 40 cm dicke, verdichtete Schottertragschicht mit der Körnung 0/56 ergibt ein Planum, auf welchem ein 2 cm dickes Sandbett aufgebracht wurde. Dies dient als Grundlage für die nachfolgend verlegten XPS-Dämmplatten. Eine darüber verlegte Lage Bitumenschweißbahn dient als Feuchtebarriere und wird gefolgt von einem Trennvlies. Die statisch nicht tragende Bodenplatte selbst besteht aus einer 18 cm dicken Walzbetonschicht. Als oberste Nutzschicht brachten die Verarbeiter einen 1,0 bis 2,5 cm dicken hochbelastbaren und kunststoffvergüteten Nutzestrich auf. Abschließend wurde diese oberste Schicht zusätzlich imprägniert.

Fazit: Optisch prägnant

Mit dem Neubau der beiden Luftfahrzeughallen auf dem Heeresflugplatz in Roth entstanden einerseits funktionale, andererseits aber auch gestalterisch anspruchsvolle Bauwerke. Konstruktion und Bauweise orientierten sich an der nachfolgenden Nutzung. Zugleich ist mit der auch bauphysikalisch notwendigen Dämmung gegen das Erdreich ein dauerhaft funktionsfähiger und den Anforderungen entsprechender Nutz- und Arbeitsraum entstanden.

Manu URSAXPSvollbelastbar

URSA Deutschland GmbH

URSA Deutschland GmbH, Leipzig, ist als Tochterunternehmen der spanischen Uralita Gruppe ein bundesweit tätiger Anbieter von technologisch ausgereiften Lösungen für die Wärme- und Akustikdämmung mit Glaswolle und XPS. Das umfangreiche Dämmstoffprogramm umfasst URSA Glaswool, URSA XPS, das Unterspann- und Unterdecksystem URSA SECO sowie ein ausgewähltes Sortiment praxisbewährter Zubehörteile. URSA Deutschland GmbH ist zudem Mitglied im FMI - Fachvereinigung Mineralwolleindustrie e.V., Berlin, und FPX Fachvereinigung Polystyrol-Extruderschaumstoff, Frankfurt a.M.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

News abonnieren

Mit dem Aboservice der PresseBox, erhalten Sie tagesaktuell und zu einer gewünschten Zeit, relevante Presseinformationen aus Themengebieten, die für Sie interessant sind. Für die Zusendung der gewünschten Pressemeldungen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Vielen Dank! Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungsemail.


Ich möchte die kostenlose Pressemail abonnieren und habe die Bedingungen hierzu gelesen und akzeptiert.