Schülernachmittage der Medizinischen Fakultät: Andrang unverändert groß

(PresseBox) (Ulm, ) Der Andrang zu den Schülernachmittagen ist auch im Jahr 2009 - dem nunmehr fünften Jahrgang dieser Veranstaltung - unverändert groß. Oberstufenschülerinnen und -schüler haben dabei Gelegenheit, in kleinen Gruppen die Forschungslabore der Medizinischen Fakultät der Universität Ulm und des Universitätsklinikums zu besuchen und bei eigenen Experimenten die Faszination Wissenschaft zu entdecken.

Wie entstehen neurologische Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson? Wie wächst ein Tumor? Wie lässt sich das Tumorwachstum stoppen? Wissenschaftler und Ärzte forschen weltweit und auch in Ulm an neuen Krebstherapien. Aber was genau tun sie in ihren Laboren? Was heißt es, wenn man eine Tumorzelle zum Absterben bringen will? Wie isoliert man die DNS, den spiralförmigen Träger des menschlichen Erbguts, aus einer Zelle? Über solche und andere Fragen informieren sich die Schülerinnen und Schüler ganz praktisch in eigenen Experimenten.

Zu den diesjährigen Schülernachmittagen haben sich wieder weit mehr als 700 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern angemeldet. "Wir freuen uns sehr über den Erfolg dieser Veranstaltung, können wir doch auf diese Weise die jungen Menschen für die biomedizinischen Wissenschaften begeistern" sagt Prof. Dr. Klaus-Michael Debatin, Dekan der Medizinischen Fakultät und Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, und Dr. Dieter Brockmann, Forschungskoordinator der Medizinischen Fakultät, merkt an "Der Andrang ist so riesig, dass wir einige Schulen aus Kapazitätsgründen leider auf das nächste Jahr vertrösten mussten". Das Ulmer Angebot hat sich mittlerweile herumgesprochen, außer Ulmer und Neu-Ulmer Schulen sind u.a. Gruppen aus Geislingen, Heidenheim, Aalen, Günzburg, Blaubeuren, Vöhringen-Illerzell, Krumbach, Memmingen und Biberach dabei.

An Fakultät und Klinikum öffnen insgesamt 23 Institute und Kliniken ihre Labore für die Kleingruppen. Die Hälfte der Schülerinnen und Schüler schaut den Forschern am Montag, 2. März, über die Schulter, die andere Hälfte folgt am Montag, 9. März. Dabei besteht für die angehenden Abiturienten auch ausreichend Gelegenheit, sich über Studienmöglichkeiten zu informieren. Anmeldungen für die Schülenachmittage im nächsten Jahr sind ab Herbst möglich.

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