Wie arbeiten künftige Architekten?

Neues Institut für Computerbasiertes Entwerfen

(PresseBox) (Stuttgart, ) Wird die nächste Generation von Architekten noch Gebäude am Rechner zeichnen oder wird sie bereits Anwendungen programmieren, die einen Entwurf erzeugen? Werden Häuser in einigen Jahren mit ähnlichen rechnergestützten Verfahren entworfen und hergestellt wie heute schon Autos, Flugzeuge und Schiffe? Und wie wird sich unsere gebaute Umwelt mit der immer stärkeren Durchdringung der Architekturpraxis mit computerbasierten Prozessen verändern?

Diese und ähnliche Fragen untersucht das unter der Leitung von Prof. Achim Menges neu gegründete Institut für Computerbasiertes Entwerfen an der Fakultät für Architektur und Stadtplanung der Universität Stuttgart. Achim Menges, der zuvor sieben Jahre an der renommierten Hochschule Architectural Association in London gelehrt und geforscht hat, und sein Team beschäftigen sich seit Beginn des Jahres mit der Möglichkeit, die vielseitigen Anforderungen und komplexen Wechselwirkungen von Material, Form, Struktur und Umwelt eines Architekturentwurfs in generative, computerbasierte Prozesse einzubetten. Neue Verfahren ermöglichen es dabei, zahlreiche funktionale, konstruktive und gestalterische Erfordernisse von Beginn des Entwurfsprozesses an zu integrieren und neue Lösungsansätze zu finden.

Am 9. Juli 2009 wird Prof. Achim Menges in seinem Antrittsvortrag das Lehr- und Forschungsgebiet des Instituts vorstellen. Im Rahmen dieser Veranstaltung hält auch Brett Steele, der Direktor der Architectural Association in London, einen Vortrag über die zukünftigen Herausforderungen der Architekturausbildung und Praxis (in englischer Sprache).

Zeit: 9. Juli, 18.00 bis 21.00 Uhr
Ort: Campus Stadtmitte, Keplerstr. 17, Hörsaal 17.02
Zeitgleich wird die Webseite des Instituts online geschaltet:
http://icd.uni-stuttgart.de

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