Maschinenbau und BWL stark nachgefragt

Bereits viele Zulassungen ausgesprochen

(PresseBox) (Stuttgart, ) 14.892 Online-Bewerbungen erreichten die Universität Stuttgart bis zum 15. Juli, dem Bewerbungsschluss für die zulassungsbeschränkten Fächer (2009: 15.425). Mit jeweils über 1.000 Bewerbungen sind Maschinenbau, Architektur und Stadtplanung sowie Technisch orientierte Betriebswirtschaftslehre (BWL) die am stärksten nachgefragten Fächer. Bereits wenige Tage nach dem Stichtag verschickte die Universität Stuttgart 3.556 Zulassungen bei den zulassungsbeschränkten Fächern und 1856 bei den freien Fächern (Stand: 22. Juli). Damit liegt die Uni bundesweit mit an der Spitze - dank zusätzlichem Personal und extra eingerichteter Arbeitsplätze im Senatssaal. Bei den zulassungsbeschränkten Fächern müssen die Bewerbungen zunächst aufbereitet und dann an die Auswahlkommissionen in den Fakultäten geschickt werden. Diese tagen teilweise sogar am Wochenende. "Alle Mitarbeiter haben großen Einsatz gezeigt" erklärt Uni-Kanzlerin Bettina Buhlmann hoch zufrieden über den raschen Ablauf des Zulassungsverfahrens.

Für das Fach Maschinenbau bewarben sich 1.096*) Interessierte auf 350 Plätze. Architektur und Stadtplanung verzeichnet 1.029 Bewerbungen (208 Plätze) und Technisch orientierte BWL den Spitzenwert von 1.302 Bewerbungen (150 Plätze). Sehr gefragt ist erneut auch der seit letztem Wintersemester laufende Studiengang Erneuerbare Energien mit 699 Bewerbungen. Um diesem großen Interesse nach zu kommen, hat die Universität per Senatsbeschluss die ursprünglichen 50 Plätze auf 150 Plätze aufgestockt. Auch das Interesse an dem neuen Studiengang Medizintechnik, der gemeinsam mit der Uni Tübingen ab dem Wintersemester 2010/11 angeboten wird (337 Bewerbungen in Stuttgart auf 50 Plätze), ist groß. Sehr hohe Bewerberzahlen gibt es auch bei den Sozialwissenschaften (959 Bewerbungen auf 99 Plätze), der Luft- und Raumfahrttechnik (903 Bewerbungen auf 310 Plätze) und den Lehramtsfächern Englisch (837 Bewerbungen auf 68 Plätze), Deutsch (698 Bewerbungen auf 60 Plätze) und Politik/Wirtschaftswissenschaften (459 Bewerbungen auf 36 Plätze).

Auf das Fach Technische Biologie haben sich 525 Interessierte beworben (60 Plätze), bei Fahrzeug- und Motorentechnik sind es 397 Bewerber (auf 170 Plätze). Für den Bachelorstudiengang Sportwissenschaft liegen 378 Bewerbungen auf 53 Plätze vor, in Technologiemanagement 323 Bewerbungen auf 150 Plätze und bei Wirtschaftsinformatik, das gemeinsam mit der Uni Hohenheim angeboten wird, 314 Bewerbungen auf 60 Plätze. Bei den zulassungsfreien Fächern Bauingenieurwesen gibt es 359 Bewerbungen sowie bei Elektrotechnik und Informationstechnik 272 Bewerbungen. Auch die zulassungsfreien Lehramtsfächer Geschichte (529) und Mathematik (434) verzeichnen bereits jetzt viele Bewerbungen. Beachtung hat auch der im Wintersemester 2010/11 neu startende Studiengang Simulation Technology (41 Bewerbungen auf 30 Plätze) gefunden, der im Rahmen des Exzellenzclusters Simulation Technology stattfindet und besonders hohen Auswahlkriterien unterliegt.

Über das Onlineportal http://bewerbung.uni-stuttgart.de können sich Studienbewerber über den Status ihrer Bewerbung informieren.

In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass immer mehr Studieninteressierte sich für ihr Wunschfach an vielen verschiedenen Universitäten bewerben. Diese Mehrfachbewerbungen führen dazu, dass man davon ausgehen kann, dass nicht alle zugelassenen Bewerber sich auch tatsächlich einschreiben werden. Bewerber, die in ihren Wunschfächern noch keine Zulassung erhalten haben, können möglicherweise bei den Nachrückverfahren im Spätsommer berücksichtigt werden. Studienplätze, die danach nicht angenommen wurden, meldet die Uni Stuttgart an die von der Hochschulrektorenkonferenz initiierte Online-Studienbörse, die zum 1. September startet. Unter den Links www.hochschulkompass.de sowie www.freie-studienplaetze.de haben Studieninteressierte dann die Chance, einen Platz in einem zulassungsbeschränkten Studiengang zu ergattern.

In den freien Fächern und in den meisten Masterstudiengängen läuft die Bewerbungsfrist noch bis zum 15. September.

*) Genannt sind jeweils die Online-Bewerbungen im Hauptantrag.

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