50. Photogrammetrische Woche am Institut für Photogrammetrie

Von den ersten stereoskopischen Messungen bis zur wetterfesten Photogrammetrie

(PresseBox) (Stuttgart, ) Das Institut für Photogrammetrie (IfP) der Universität Stuttgart ist seit 1973 Gast-geber der Photogrammetrischen Woche, die im zweijährigen Turnus stattfindet. 350 Teilnehmer aus rund 40 Ländern werden zur diesjährigen 50. Photogrammet-rischen Woche vom 5. bis 9. September 2005 an der Uni Stuttgart erwartet.
Seid nun bald 100 Jahren gibt es die Photogrammetrische Woche, die erste fand 1909 in Jena statt. Das nimmt Uni-Rektor Prof. Dieter Fritsch, der Direktor des In-stituts, zum Anlass, bei der Tagung von der langjährigen Erfolgsgeschichte der Photogrammetrischen Wochen zu berichten: „Die Photogrammetrischen Wochen waren und sind immer ein offener Diskurs zwischen Forschern, Entwicklern und Praktikern.“ Die Wissenschaftler entwickeln in enger Zusammenarbeit mit den Herstellern der technischen Instrumente Bilderfassungs- und Auswertungssyste-me vom ersten Stereoskop der Firma Carl Zeiss Jena bis zu Computerlösungen für die Arbeitsabläufe der Photogrammetrie. Heute wird hochtechnisierte Hard-ware und Software für viele verschiedene Applikationen genutzt, von klassischer topographischer Kartenherstellung bis zu 3D Virtual Reality und GIS (Geographi-sches Informationssystem).
Demonstrationen und Erfahrungsberichte zum Umstieg von der filmbasierten auf die digitale Datenerfassung stehen auf dem Tagungsprogramm. Ein wichtiges Ziel ist der Austausch der Wissenschaftler mit den verschiedenen Herstellerfirmen der technischen Instrumente. Vorgestellt werden digitale Luftbildkameras und Scan-nersysteme, Luftbildsensoren und der Einsatz von Radarsystemen. Mit diesen ist es möglich, so genannte „wetterfeste“ Photogrammetrie zu betreiben. Denn mittels Radar können die Geodaten unabhängig vom Wetter auch bei der dicksten Wol-kendecke erfasst werden.
Die Wissenschaftler werden darüber diskutieren, wie die großen Mengen der er-fassten Daten im Zeitalter des Internet auf verschiedene Orte verteilt werden kön-nen. Ein Blick in die Zukunft bis ins Jahr 2025 zeigt nicht nur neue Arbeitssysteme wie terrestrisches Laserscanning zur 3D-Dokumentation und Animation, sondern auch Visionen von künftigen Arbeits- und Lernwelten.
Die Tagung wird am Montag, den 5. September um 9.00 Uhr eröffnet. Veranstal-tungsort ist das Kollegiengebäude KII in der Stadtmitte, Keplerstr. 17, Hörsaal 17.01. Das Programm finden Sie unter www.ifp.uni-stuttgart.de/phowo/.

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