40 Jahre Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen und Stabwechsel

Wie Maschinen schneller und präziser arbeiten

(PresseBox) (Stuttgart, ) Werkzeugmaschinen fräsen, drehen oder bohren und stellen dabei von Motorblöcken bis zu Werkstoffen aus Holz vieles her. Dabei gilt, je besser die Maschinen konstruiert und geregelt sind, desto schneller und präziser arbeiten sie. Das senkt die Produktionskosten und erhöht die Qualität der Enderzeugnisse. Maßgeblichen Anteil daran, dass die Grenzen des Machbaren immer weiter hinausgeschoben werden, hat Prof. Günter Pritschow, Direktor des Instituts für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen (ISW) der Universität Stutt-gart. Er leitet das Institut seit 1984. Jetzt wird der ehemalige Rektor der Uni Stutt-gart feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Gleichzeitig begeht das ISW sein 40-jähriges Bestehen mit einem

Steuerungstechnischen Kolloquium
am Freitag, den 2. September 2005, Beginn 9.30 Uhr
Stuttgart-Stadtmitte in der Azenbergstr. 12, Hörsaal M12.01.
Medienvertreter sind hierzu herzlich eingeladen.

Grußworte sprechen Uni-Rektor Prof. Dieter Fritsch, der Dekan der Fakultät Ma-schinenbau Prof. Engelbert Westkämper und Ferdinand Hollmann von der Deut-schen Forschungsgemeinschaft. Ehemalige berichten von der Entwicklung ihrer damaligen Fachgebiete und halten einen Rückblick auf die Institutsgeschichte.
Dr. Alexander Verl, der als Nachfolger von Prof. Günter Pritschow an diesem Tag offiziell eingeführt wird, gibt einen strategischen Ausblick zur Zukunft des Instituts.

Das ISW besteht aus den vier Abteilungen Steuerungstechnik, Produktionstechni-sche Softwaresysteme, Maschinen- und Robotersysteme und Mechatronische Systeme. Eine der Stärken des Instituts ist das Know-how von den CAD/CAM-Systemen bis hin zur Antriebs- und Regelungstechnik für lagegeregelte Achsen.
Mehrere Jahrzehnte kontinuierliche Entwicklung einer offenen WZM-Steuerung (OSACA) haben dazu geführt, dass die Anforderungen von Endanwendern, Ma-schinen- und Anlagenherstellern bezüglich Flexi¬bilität und Eingriffsmöglichkeiten heute besser umgesetzt werden können. Entscheidend für den Erfolg von offenen Systemen ist deren Konfigurierbarkeit. Das ISW konzipiert baukastenbasierte ma-schinennahe Software. Damit die einzelnen Komponenten fehlerfrei miteinander arbeiten können, sind leistungsfähige Werkzeuge zur Kompatibilitätsprüfung not-wendig. Das ISW forscht auf diesen Gebiet und wurde aufgrund der hier gesam-melten Erfahrungen unter Pritschows Leitung Zertifizierungsstelle für verschiedene Feldbussysteme.

Zukünftig werden Werkzeugmaschinen und Roboter zunehmend mit Sensoren ausgestattet sein, berichtet Dr. Alexander Verl, etwa mit Kameras, die zur Robo-terführung oder für die Qualitätskontrolle eingesetzt werden.

Während des Kolloquiums besteht um 12.30 Uhr Gelegenheit, die Versuchshalle des Instituts zu besichtigen.

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