NRW-Nanokonferenz: Hightech-Produkte ortsunabhängig gemeinsam entwickeln

Siegener Wissenschaftler präsentierten Minister Pinkwart Forschungsergebnisse

(PresseBox) (Siegen, ) Im Rahmen der 2. NRW-Nanokonferenz, die am 22. Und 23. Juni 2009 im Konferenzzent-rum Westfalenhallen Dortmund stattfand, war die Universität Siegen mit einem Messe-stand vertreten. Professor Dr. Rainer Brück, Lehrstuhl Mikrosystementwurf (Fachbereich Elektrotechnik und Informatik) präsentierte auf diesem Stand Zwischenergebnisse des von der EU geförderten Verbundprojekts CORONA.

Besonderes Interesse fanden die Aktivitäten der Universität Siegen beim nordrhein-westfälischen Innovationsminister Pinkwart, der sich von Prof. Brück währen seines Ausstellungsrundgangs ausführlich über den Stand der Dinge und die Zielsetzungen des CORONA-Projektes informieren ließ.

Ziel dieses Projekts ist es, eine neue, rechnergestützte Produktentwicklungsmethode zu entwerfen, mit der es möglich wird, komplexe Hightech-Produkte durch mehrere, an verschiedenen Orten ansässige Unternehmen gemeinsam entwickeln und fertigen zu lassen. Eine solche Produktentwicklungsmethode verspricht eine erhebliche Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit gerade kleiner und mittlerer Unternehmen der Mikro- und Nanotechnologie. Hier liegt Europa traditionell im internationalen Wettbewerb vorn. Durch die neue, vollständig über das Internet koordinierte Möglichkeit der ortsunabhängigen gemeinsamen Entwicklung, die Synergien durch Konsortien spezialisierter Firmen der Europäischen Mikro- und Nanoszene fördert, lässt sich diese führende Position Europas weiter ausbauen.

Am CORONA-Projekt sind neun Unternehmen und Institute aus fünf Ländern Europas beteiligt. Die administrative Projektleitung wird mit dem IVAM e.V. in Dortmund von einem der erfolgreichsten Fach- und Interessenverbände der Mikro- und Nanotechnik übernommen. Die wissenschaftlich-technische Projektleitung liegt in den Händen des Lehrstuhls Mikrosystementwurf der Universität Siegen. Weiter am Projekt beteiligt sind die Universität Cambridge, das Institut für Elektronentechnologie der Universität Warschau, die Entwurfssoftwarefirma COVENTOR aus Paris, die Sensorfirma Theon aus Athen, die Halbleiterhersteller Xfab aus Erfurt und ELMOS mit ihren Teilunternehmen in Dortmund und Nijmegen, sowie die Firma Process Relations aus Dortmund, einer Ausgründung aus einem früheren EU-Projekt des Lehrstuhls Mikrosystement-wurf. Process Relations entwickelt und vermarktet Software und Dienstleistungen für die Hightech-Produktion.

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