Universität Rostock und Verwaltungsakademie Odessa vereinbaren Kooperation in Forschung und Lehre

(PresseBox) (Rostock, ) Das Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften (IPV) der Universität Rostock und die Verwaltungsakademie des Präsidenten der Ukraine, Region Odessa (ORIDU) haben eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Vereinbart wurde die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Forschung und in der Ausbildung. Die Universität Rostock ist die erste Institution innerhalb der EU-Länder, mit der die ORIDU eine Kooperationsbeziehung geschlossen hat. "Wir freuen uns, dass wir die vielfältigen Beziehungen, die die Universität Rostock zu zahlreichen Partnern in den Ländern Osteuropas seit langem pflegt, weiter ausbauen konnten", sagte Prof. Dr. Wolfgang Schareck, Rektor der Universität Rostock.

Im Rahmen dieser Zusammenarbeit ist vorgesehen, die Kontakte zwischen den Verwaltungen beider Länder, aber auch zwischen Vertretern der Politik und der Wirtschaft zu verbessern. "Wir betrachten unsere Universität als Dienstleister zum Nutzen der Studierenden, der Stadt und des Landes. Wie wir vielfältige Beziehungen zur Verwaltung, Politik und Wirtschaft dieser Stadt und dieser Region pflegen, verfügt die ORIDU über ein enges Netzwerk von Kontakten in der Verwaltung, der Politik und der Wirtschaft der Ukraine, wo viele ihrer Studierenden und Absolventen in wichtigen Schlüsselpositionen arbeiten. Unsere Kooperation soll auch zur Annäherung zwischen den beiden Hafenstädten Rostock und Odessa, zwischen unserem Land und der Ukraine beitragen", sagte Dr. Friedhelm Meyer zu Natrup (Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität Rostock).

Noch in diesem Jahr wird eine Herbstakademie beider Partnerinstitute in Rostock stattfinden, die nicht nur internationalen, sondern auch interdisziplinären Charakter tragen soll. Auf Rostocker Seite werden Studierende der Politikwissenschaften, der Wirtschaftswissenschaften und der Juristischen Fakultät daran teilnehmen.

Eine Delegation der ORIDU hält sich zurzeit zu einem Studienaufenthalt in Deutschland auf und wird morgen (10.3.) die Universität Rostock besuchen.

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