Universität Rostock lockt in den Osten

Spitzenwerte bei Hochschulinitiative des Bundes

(PresseBox) (Rostock, ) Die Universität Rostock gehört für Jugendliche aus den westlichen Bundesländern mit Abstand zu den beliebtesten Hochschulen im Osten Deutschlands. Das belegen die aktuellen Zahlen der von der Bundesregierung initiierten Hochschulinitiative Neue Bundesländer "Studieren in Fernost".

Als Wunschhochschule liegt die Universität Rostock weiterhin mit jetzt 3243 Einträgen auf Platz 2. Nur die Universität Leipzig ist von den 44 Hochschulen in den fünf Neuen Bundesländern noch beliebter. Zum Vergleich:die Universität Rostock erzielt im Ranking allein einen höheren Wert als alle Hochschulen Sachsen-Anhalts zusammen. 914 Jugendliche-West geben die Uni Rostock als ihre Wunschhochschule an. Nur Leipzig erzielt einen geringfügig höheren Wert (1074). "Das ist ein großartiges Ergebnis", freut sich Prof. Dr. Wolfgang Schareck, Rektor der Universität Rostock. Und es spricht für den Hochschulstandort Rostock, dass die Universität Rostock und die Rostocker Hochschule für Musik und Theater (HMT) im Ranking mit den traditionellen Hochschulstandorten Leipzig (3 Hochschulen) und Dresden (5 HS) gleichauf liegt. Auch hinsichtlich der Pageimpressions (Anklicken der jeweiligen Uni-Seiten im Online-Portal) bei den Hochschulprofilen liegt die Universität Rostock mit 10.363 auf Platz 2, übertroffen nur von der HS Wismar.

Bei allen Parametern dauerhaft unter den besten beiden Hochschulen im Osten Deutschlands zu sein, schaffte bisher nur die Universität Rostock. "Rostock punktet als Volluniversität mit einem breiten Fächerspektrum, Offenheit, Dynamik und dem Flair einer Großstadt am Meer, die hohe Lebensqualität bietet", so Rektor Schareck.

Die Hochschulinitiative "Studieren in Fernost", die von der renommierten Agentur Scholz & Friends betreut wird, wurde im März 2009 vom Bundesbildungsministerium als Hochschulinitiative Neue Bundesländer ins Leben gerufen, um gerade jungen Menschen in den alten Bundesländern die Qualität einer Hochschulbildung in Ostdeutschland nahe zu bringen und damit Alternativen bei der Wahl des Studienortes aufzuzeigen. Umfragen hatten ergeben, dass für viele Jugendliche-West der Osten Deutschlands noch immer ebenso fern erscheint, wie der Ferne Osten. So hatte die Kampagne schnell ihren einprägsamen Namen gefunden. Hintergrund der Kampagne ist der demografische Wandel, der im Osten Deutschlands zu tiefgreifenden Veränderungen führt. So werden sich in den nächsten Jahren die Zahlen der Jugendlichen mit Hochschulzugangsberechtigung nahezu halbieren. Ein Prozess, der sich in den westlichen Ländern wesentlich später vollziehen wird.

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