Rostocker Sensortechnik im Atlantik

Rostocker Wissenschaftler erproben maritime Messtechnik auf Forschungsschiff im Atlantik

(PresseBox) (Rostock, ) Vom 27. Februar bis 6. März unternehmen Rostocker Elektrotechniker gemeinsam mit Wissenschaftlern der University of Limerick (Irland) eine Forschungsreise in den Atlantik. Die Mitarbeiter des Instituts für Allgemeine Elektrotechnik an der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik der Rostocker Universität werden von ihnen entwickelte Sensorsysteme für meeresbiologische Untersuchungen im Praxiseinsatz testen. Während für Limericker Wissenschaftler die Erprobung autonomer Unterwasserfahrzeugen (AUV: Autonom Underwater Vehicle) im Vordergrund steht, hat der Einsatz Rostocker Forscher andere Schwerpunkte: die Erprobung einer speziellen Eventsteuerung für einen Phytoplankton-Sampler des Institutes für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) und die Untersuchung verschiedener magnetischer und akustischer 2D- und 3D-Strömungssensoren.

Ziel dieser Forschungen ist es, autonome maritime Sensorsysteme zu entwickeln, die in der Lage sind, über einen längeren Zeitraum autonom, biologische und geologische Daten zu gewinnen. Diese Daten werden einerseits als Ausgangs- bzw. Startwerte für Vorhersagemodelle benutzt. Andererseits dienen sie auch zum besseren Verständnis der komplexen Vorgänge und Abläufe im Meer und der Atmosphäre.

An Bord des Forschungsschiffes Celtic Explorer des Marine Institute Galway (Irland) wird das Equipment 24 Stunden am Tag im Einsatz sein, um die zur Verfügung stehende Zeit optimal zu nutzen. Dazu werden sich Prof. Dr. Hartmut Ewald, Dr. Bernhard Himmel und Dipl.-Ing. Martin Schaeper bei den Messungen und Auswertungen mit den irischen Kollegen abwechseln. Geplant ist, dass die Celtic Explorer im Atlantik bis zu der ca. 200 Seemeilen westlich von Irland gelegenen Porcupine-Bank fährt, um dort in größeren Tiefen am Festlandsockel die AUVs und die maritimen Sensorsysteme zu erproben. Mit an Bord sind auch Biologen und Geologen, die u.a. diese Messdaten benötigen und eigene Sedimentsuntersuchungen anstellen.

Diese Arbeiten sind Teil eines gemeinsamen Forschungsprojektes der Universität Rostock, der University of Limerick sowie des Marine Institute Galway (Irland). Prof. Ewald arbeitet auf dem Gebiet Sensortechnik und beschäftigt sich mit magnetischen und akustischen Sensoren. Seit 1998 arbeitet er mit Forschern des Departments of Computer and Electronic Engineering der University of Limerick intensiv auf dem Gebiet der Sensortechnik zusammen.

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