Hightech in der Medizin

Dritter Teil der interdisziplinären Ringvorlesung "Kurs auf die Wissenschaft" am 11. November 2010

(PresseBox) (Rostock, ) Der dritte Teil der interdisziplinären Ringvorlesung "Kurs auf die Wissenschaft" steht am 11. November unter dem Motto "Hightech in der Medizin". Ab 15 Uhr stellen im Internationalen Begegnungszentrum (IBZ), Bergstraße 7a, drei Stipendiatinnen der Profillinie Leben, Licht und Materie der Interdisziplinären Fakultät der Universität Rostock ihre Forschungen vor.

So wird vor allem für Menschen mit Angst vor Spritzen das Forschungsprojekt der Diplom-Chemikerin Juliane Kleeblatt von Interesse sein. "Allein der Atem eines Patienten könnte die Diagnose erleichtern", weiß sie. Denn Bestandteile der Atemluft werden schon im Frühstadium Aufschluss über Krankheiten geben, so die Hoffnung der Wissenschaft.

Eines Tages wird womöglich auf diese Weise die klassische Blutabnahme mittels Spritze ersetzt. Kleeblatt ist daran beteiligt und entwickelt zusammen mit Biologen und Medizinern Techniken zur Atemgasanalyse.

Hinter dem Titel "Zellen unter Beschuss - Physikalisches Plasma in der Zellbiologie" verbirgt sich der zweite Teil der Ringvorlesung am 11.

November. Maxi Höntsch untersucht in ihrer Doktorarbeit, welchen Einfluss physikalisches Plasma auf biologische Zellen hat. Es ist bereits erwiesen, dass es antibakteriell wirkt. Beispielsweise macht sich die Medizintechnik diesen Effekt zunutze, um Arzneimittelverpackungen zu sterilisieren. "Vielleicht können wir auch Gewebe irgendwann punktgenau auf diese Weise behandeln und dadurch etwa Wunden desinfizieren", berichtet Höntsch, die in Würzburg und Braunschweig studierte, bevor sie für ihre Dissertation 2008 nach Rostock kam.

Auch im dritten Vorlesungsbeitrag trifft Physik auf Biologie. Stefanie Wenda, die im September 2010 für ihr besonders effizientes Studium mit dem Studentenpreis der DECHEMA geehrt wurde, spricht über "Licht und Leben - Wenn Laser auf Enzyme treffen". In den Untersuchungen der gebürtigen Wolgasterin steht der Einsatz von ultrakurzen Laserpulsen und deren Wirkung auf Enzyme im Mittelpunkt.

Alle Interessierten sind herzlich zu den Vorträgen eingeladen. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen finden sich im Internet unter http://www.inf.uni-rostock.de/ringvorlesung.

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