Zwangssterilisation im Land Oldenburg

Vortrag zur Erbgesundheitspolitik des Nationalsozialismus

(PresseBox) (Oldenburg, ) "Nationalsozialistische Zwangssterilisation im Lande Oldenburg" - zu diesem Thema referiert Dr. Martin Finschow am Dienstag, 24. März 2009, 20.00 Uhr, im Kulturzentrum PFL (Veranstaltungssaal) im Rahmen der öffentlichen Vortragsreihe "Zur Aufarbeitung der oldenburgischen Erbgesundheitspolitik - Die Verfolgung von Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen". Veranstalter ist die Arbeitsstelle "Regionale nationalsozialistische Gesundheits- und Sozialpolitik" am Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik. Der Eintritt ist frei.

Finschow untersucht in seinem Vortrag die Erbgesundheitspolitik der Nationalsozialisten im Land Oldenburg, die durch das "Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses" (GzVN) geregelt wurde. Ziel war es laut Gesetzeskommentar, "den Volkskörper zu reinigen und die krankhaften Erbanlagen allmählich auszumerzen". In Oldenburg und Umgebung wurden mindestens 2.574 Menschen zwangssterilisiert, sechs von ihnen haben den Eingriff nicht überlebt. Bei seinen Recherchen stützt Finschow sich auf Aktenbestände der Gesundheitsämter Brake, Westerstede und Oldenburg sowie des ehemaligen Oldenburger Innenministeriums.

Infos: http://www.uni-oldenburg.de

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