InTech: Modellversuch will Schüler für Informatik und Technik begeistern

(PresseBox) (Oldenburg, ) Um das Schulfach Informatik zu fördern und SchülerInnen des Sekundarbereichs I frühzeitig für informatischtechnische Studiengänge sowie technische Berufe zu begeistern, hat das Niedersächsische Kultusministerium den Schulversuch "Informatik mit technischen Aspekten" (InTech) ins Leben gerufen. Prof. Dr. Ira Diethelm, Hochschullehrerin für Informatik in der Bildung, und Jürgen Herold, Schulleiter des Alten Gymnasiums, informierten heute am Alten Gymnasium über das Informatikprojekt. Insgesamt beteiligen sich seit August 2009 13 Schulen aus dem Weser-Ems-Gebiet (zehn Gymnasien, zwei Gesamtschulen und eine Haupt- und Realschule) an dem auf drei Jahre angelegten Modellprojekt. Das Projekt wird von der Abteilung Informatik in der Bildung der Universität Oldenburg koordiniert und wissenschaftlich begleitet. Die Partner aus der Wirtschaft - der Arbeitgeberverband NORDMETALL und die VME-Stiftung Osnabrück-Emsland - haben für die technische Ausstattung der Schulen gesorgt.

Im Unterricht sollen die SchülerInnen an Grundprinzipien der Informationstechnik herangeführt werden und etwa im spielerischen Arbeiten mit Robotern auch ihre Team- und Entscheidungsfähigkeit einüben. Einer der Höhepunkte des Projekts wird der InTech-Cup sein, um den Teams von SchülerInnen am 12. Juni an der Universität Oldenburg auf Parcours mit selbst konstruierten "Rettungsrobotern" konkurrieren. Gemeinsam mit Fachdidaktikern der Universität entwickeln die LehrerInnen der beteiligten Schulen Unterrichtsmaterialien zur Förderung des technischen Denkens und Handels. Zusätzlich werden Fortbildungsmaßnahmen zu Informatikinhalten und zur Didaktik der Informatik an der Universität Oldenburg nach Bedarf und unter Einbeziehung der Studierenden veranstaltet. Die Veröffentlichung der Unterrichtsmaterialien soll über das Internet und in weiteren Lehrerbildungsmaßnahmen erfolgen.

Die wissenschaftliche Begleitforschung bewertet den Erfolg des Projekts InTech und soll sicherstellen, dass nachfolgende Projekte von den Ergebnissen profitieren können. Dabei geht es u.a. darum, inwiefern SchülerInnen ein weitergehendes Interesse an Informatik und Technik entwickeln oder welche Veränderungen Lehrkräfte im Verlauf des Projekts bei der Interaktion im Unterricht wahrnehmen.

Beteiligte Schulen:

Hermann-Tempel-Gesamtschule Ihlow,
Altes Gymnasium Oldenburg,
Herbartgymnasium Oldenburg,
Gymnasium Bad Zwischenahn-Edewecht,
Haupt- und Realschule Edewecht,
Käthe-Kollwitz-Gymnasium Wilhelmshaven,
Gymnasium Ulricianum Aurich,
Teletta-Groß-Gymnasium Leer,
Gymnasium Damme,
Gesamtschule Schinkel Osnabrück,
Ursulaschule Osnabrück,
Graf Stauffenberg-Gymnasium,
Artland Gymnasium Quakenbrück

Infos: http://www.uni-oldenburg.de/ifib

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