Graduiertenkolleg in Göttingen und Kassel erforscht "Dynamiken von Raum und Geschlecht"

(PresseBox) (Kassel, ) Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert an den Universitäten Göttingen und Kassel ein neues gemeinsames Graduiertenkolleg zum Themenfeld "Dynamiken von Raum und Geschlecht". Dafür stellt die DFG in den kommenden viereinhalb Jahren insgesamt gut vier Millionen Euro zur Verfügung. Das innovative Potenzial des interdisziplinären Kollegs ergibt sich aus der Verbindung zweier international expandierender Forschungsfelder: Forschungen zum Raum auf der einen Seite, Forschungen zu Geschlechterverhältnissen auf der anderen.

Die beteiligten Wissenschaftler wollen Zusammenhänge zwischen den beiden wahrscheinlich nachhaltigsten Veränderungen der vergangenen Jahrzehnte systematisch untersuchen - zwischen der radikalen Veränderung der Geschlechterordnung einerseits und der nicht minder grundlegenden Beschleunigung von Globalisierungsprozessen andererseits. Ausgangspunkt ist der Befund, dass viele neuere Forschungen zum Raum die Kategorie Geschlecht desto weniger berücksichtigen, je globaler die Ebene der Betrachtung ist.

Darum verfolgt das interdisziplinäre Graduiertenkolleg das Ziel, die wechselseitigen Bezüge von Raum- und Geschlechterkonstitutionen in aktuellen und historischen Gesellschaften inner- und außerhalb Europas aus soziologischer, ethnologischer, historischer und literaturwissenschaftlicher Perspektive zu untersuchen.

Das Graduiertenkolleg entstand aus einer Zusammenarbeit zweier Arbeitsgruppen zur Geschlechterforschung der Universitäten Kassel (IAG/FG) und Göttingen (AG Geschlechterforschung). Beteiligt sind die Fächer Anglistik/Kanadistik, Arabistik/Islamwissenschaft, Ethnologie, Ethik der Medizin, Geschichte, Germanistik, Soziologie und Theologie.

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