2. Beratungswissenschaftliches Symposion über "Vertrauen in der Arbeitswelt"

(PresseBox) (Kassel, ) Welchen Stellenwert haben Werte wie Vertrauen, Loyalität, gegenseitige Verpflichtung in einer entgrenzten Arbeitswelt? Die Finanz- und Wirtschaftskrise und zahlreiche Veränderungsprozesse stellen die Vertrauensfrage auf den Prüfstand. Wie lässt sich trotz prekärer Lebenslagen, kurzfristiger Arbeitsverhältnisse, unsicherer Zukunftsperspektiven und Change als Dauerthema Vertrauen zu sich selbst, Vertrauen in die Arbeitswelt und Vertrauen in gesellschaftliche Unterstützungsleistungen entwickeln? Diese Fragen sind Ausgangspunkte des 2. Beratungswissenschaftlichen Symposions, das an der Universität Kassel am 5. und 6. November stattfinden wird. Unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Heidi Möller, Direktorin des Instituts für Soziale Therapie, Supervision, Coaching, Organisationsberatung der Universität Kassel und gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Supervision e.V. wird dieser Kongress durchgeführt.

Beratung schafft nach Expertenmeinung eine Brücke zwischen personalem Vertrauen und Systemvertrauen. Merkmale der Person, der Situation, der Organisation, der relevanten Umwelten spielen ebenso eine Rolle wie der Balanceakt zwischen Vertrauen als rationalem Kalkül und Vertrauen als emotionaler Beziehungsqualität. Lässt sich durch Beratung das Vertrauen in Organisationen fördern? Wie entsteht Vertrauen in der Beratung selbst? Ohne Vertrauen als riskante Vorleistung ist Beratung nicht denkbar. Kriterien, nach denen Menschen personale Vertrauenswürdigkeit zuschreiben, sind gut untersucht: Integrität, wohlwollende Motive, Konsistenz des Verhaltens, Offenheit, Diskretion, Fachkompetenz, interpersonale Kompetenz, Zugänglichkeit, Verfügbarkeit, etc. Der genaue Entstehungsprozess von Vertrauen hingegen ist noch immer unklar. Welchen Stellenwert hat Vertrauen bei der Beziehungsgestaltung und welchen Veränderungszyklen ist Vertrauen selbst ausgesetzt? Wie wandelt sich Fremdheit in Vertrautheit? Wie geht Vertrauen verloren? Wodurch entsteht Misstrauen? Wie werden Vertrauen und Misstrauen sinnvoll balanciert? Diesen relevanten Fragen mit ihren vielfältigen Aspekten wird aus den Perspektiven der Wirtschaftspädagogik, Psychologie, Philosophie, Betriebswirtschaft, Jus und Soziologie nachgegangen.

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