Verwendung von Studiengebühren vollkommen intransparent!

(PresseBox) (Hamburg, ) Als Antwort auf die Große Anfrage der SPD an den Senat zur Verwendung der Studiengebühren (Drucksache 19/3123) ist wie vom AStA vermutet deutlich geworden, dass die Verwendung von Studiengebühren intransparent ist und den Studierenden der Universität Hamburg nur unzureichende Möglichkeiten zur Mitsprache geboten werden.

Wie der AStA bereits im April 2007 feststellte, verfügen die Studierenden über kein Vetorecht und haben bestenfalls die Möglichkeit, sich zu Anträgen zu äußern, jedoch ohne Wirkung.

AStA-Vorsitzende Aleksandra Szymanski: "Der AStA weist seit Jahren auf die intransparente Verwendung von Studiengebühren hin. Die Studierenden müssen über eine angemessene Mitbestimmung bezüglich ihrer Gelder verfügen! Dazu muss ein einheitliches Vetorecht in Form von Gremien an der Universität geschaffen werden, die für alle Fakultäten, Departments und Fachbereiche Gültigkeit besitzen!"

Wie Studien aus der jüngsten Vergangenheit belegen, stellen Studiengebühren eine unsoziale Maßnahme dar und schrecken junge Menschen vom Studium ab.

AStA-Vorsitzender Séverin Pabsch: "Ergebnisse werden häufig nicht einmal bewertet und veröffentlicht. Eine Kontrolle über die Umsetzung in der Praxis erfolgt fast gar nicht. Wir fordern eine öffentliche Berichterstattung an die Studierenden über den Verlauf der Umsetzung. Die Mittelvergabe muss nachhaltig und strategisch unter Einbeziehung der Studierenden geplant werden!

Nichtsdestotrotz befürworten wir weiterhin ausdrücklich die Abschaffung der Studiengebühren!"

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