Bewegungstherapeutisches Projekt erhält Forschungsprämie vom Bund

Erfolgreiche Kooperation mit Mittelstand an der Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft

(PresseBox) (Hamburg, ) Die Abteilungen Sport- und Bewegungsmedizin sowie Trainingswissenschaft des Fachbereichs Bewegungswissenschaft haben in Zusammenarbeit mit "Diers International GmbH" unter Leitung von Prof. Braumann, Prof. Mattes und Dr. Reer in einem einjährigen Projekt Möglichkeiten der Bewegungstherapie bei Rückenerkrankungen untersucht. Für diese Kooperation erhielt das Forschungsteam nun vom Bundesministerium für Bildung und Forschung eine Forschungsprämie in Höhe von rund 18.000 Euro. Die Forschungsprämie ist ein Förderinstrument der Bundesregierung mit dem Ziel, die Zusammenarbeit der Wissenschaft mit mittelständischen Unternehmen zu fördern. Vergeben wird sie für Kooperationen mit anwendungsbezogenen Ergebnissen, die Höhe der Prämie beträgt ein Viertel der vom mittelständischen Unternehmen eingebrachten Projektfinanzierung. Die Prämiengelder sollen den Wissens- und Technologietransfer stärken.

Die Kooperation der universitären Abteilungen

Sportmedizin/Trainingswissenschaft und der Firma Diers zielt darauf ab, die Diagnose von Rückenkrankheiten zu perfektionieren und für ihre Behandlung passgenaue und schnell abrufbare Bewegungsprogramme zur Verfügung zu stellen. Dazu haben die Forscher im vergangenen Jahr mit Hilfe von diagnostischen Instrumenten von Diers International bei ca. 400 Patienten Rückenmessdaten erhoben und mit den Beteiligten unter enger Beobachtung individuell zugeschnittene Bewegungstherapien durchgeführt. Die Ergebnisse der Untersuchungen werden für die Entwicklung neuer technischer Systeme genutzt. Diese Systeme erlauben eine schnelle und genauere Diagnose und schlagen dem untersuchenden Orthopäden automatisch ein geeignetes Bewegungsprogramm vor, das dieser dann nur noch überprüfen und individuell anpassen muss.

Mit der Forschungsprämie wird das Forschungsteam seine Vernetzung mit Unternehmen aus der Wirtschaft intensivieren und hier besonders die Erfordernisse bewegungstherapeutischer Ansätze im medizinisch-technischen Markt verfolgen. Bewegungstherapien sind nicht nur bei orthopädischen Krankheiten erfolgreich, sondern sind auch bei anderen Krankheitsbildern einsetzbar, z. B. bei Herzkrankheiten, Bluthochdruck, Schlaganfall, Brustkrebs, oder Gewichtsmanagement. Die Abteilungen Sport- und Bewegungsmedizin sowie Trainingswissenschaft entwickeln individuelle Bewegungsprogramme für Prävention und Therapie verschiedener Krankheiten.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

News abonnieren

Mit dem Aboservice der PresseBox, erhalten Sie tagesaktuell und zu einer gewünschten Zeit, relevante Presseinformationen aus Themengebieten, die für Sie interessant sind. Für die Zusendung der gewünschten Pressemeldungen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Vielen Dank! Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungsemail.


Ich möchte die kostenlose Pressemail abonnieren und habe die Bedingungen hierzu gelesen und akzeptiert.