Nano-Experimente hautnah: Marburger Schüler zu Gast am Centrum für Nanoanalytik

Mittwoch, 4. März 2009, ab 13 Uhr, Gebäude C6 3

(PresseBox) (Saarbrücken, ) Ihren Gewinn löst jetzt eine Schulklasse aus Marburg ein. Die Schülerinnen und Schüler hatten bei dem Wettbewerb "Nanolympics", der im vergangenen November auf der Messe "NanoSolutions" in Frankfurt stattgefunden hatte, den dritten Platz erreicht. Die Schüler beantworteten an über 50 Recherche-Stationen 60 knifflige Fragen rund um das Thema "Nano". Ihr Erfolg wird jetzt belohnt: Als Drittplatzierte haben sie einen Besuch im Schülerlabor des Centrums für Nanoanalytik (CFN) an der Universität des Saarlandes (FR Experimentalphysik, AG Prof. Dr. Uwe Hartmann) gewonnen.

Die Nanotechnologie spielt bereits heute in fast allen Lebensbereichen eine Rolle. Sie hat genauso zur Steigerung der Leistungsfähigkeit von Computern geführt wie beispielsweise zu wirksameren Medikamenten, verbesserten Werkstoffen oder auch neuen medizinischen Diagnoseverfahren. Ein Nanometer ist ein Milliardstel Meter. Bei so kleinen Abmessungen verhalten sich Materialien oder auch technische Bauelemente hinsichtlich ihrer physikalischen und chemischen Eigenschaften anders als wir es von größeren Strukturen gewohnt sind. Das CFN an der Universität des Saarlandes hat es sich zur Aufgabe gemacht, Anwendungsbereiche, Chancen und auch mögliche Risiken der neuen Technologie anhand maßgeschneiderter Vorträge und ausgewählter Experimente für Schüler begreifbar zu machen.

Die Zwölftklässler der Adolf-Reichwein-Schule für Chemietechnik lernen das Versuchsprogramm des Centrums für Nanoanalytik der UdS (www.uni-saarland.de/fak7/hartmann/cfn/) hautnah kennen und gewinnen so einen umfangreichen Einblick in die Methoden der Nanotechnologie. Die Wissenschaftler zeigen ihnen Experimente auf den Gebieten der Rastersonden-Mikroskopie, der Elektronenmikroskopie und des Nanomagnetismus. Auch das Herstellen von dünnen Schichten und die Vermittlung von Wissen über Solarzellen, magnetische Sensoren und Hochtemperatur-Supraleitung gehören zum Programm. All diese Phänomene und Materialien werden in der Praxis angewendet: So findet sich Nanomagnetismus beispielsweise in Computer-Festplatten oder in Sensoren. Hochtemperatur-Supraleitungen sind in Antennensystemen für Handynetzwerke und in Computertomographen im Krankenhaus eingebaut. Dünne Schichten bilden die Grundlage für viele elektronische Bauelemente. Die Rastersonden-Mikroskopie kann einzelne Atome sichtbar machen.

Am 5. März werden die Schüler dann noch bei der Nanogate AG in Quierschied-Göttelborn zu Gast sein.

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