Festkolloquium zum 60. Geburtstag des Mathematikers Prof. Dr. Alfred K. Louis

(PresseBox) (Saarbrücken, ) Mit einem Festkolloquium zu seinem 60. Geburtstag ehrt die Naturwissenschaftlich-Technische Fakultät I - Mathematik und Informatik - den Leiter des Instituts für Angewandte Mathematik an der Universität des Saarlandes Prof. Dr. Alfred K.- Louis. Die Veranstaltung beginnt am Freitag, dem 13. März 2009 um 15.15 Uhr im Gebäude E2.5, Hörsaal I auf dem Saarbrücker Campus.

Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Sergej Rjasanow und einem Grußwort des Universitätspräsidenten Dr. Volker Linneweber berichtet der Leiter des Zentrums für Technomathematik der Universität Bremen, Prof. Dr. Peter Maaß, "Aus dem Leben eines Wissenschaftlers - AKL60". Den Festvortrag über "Mathematik und Industrie - eine Beziehung zum gegenseitigen Nutzen" präsentiert Prof. Dr. Heinz Engl, Vizerektor der Universität Wien und Direktor des Radon Institute for Computational and Applied Mathematics in Linz.

Der bekannte Mathematiker und frühere Vizepräsident der Universität des Saarlandes Alfred K. Louis wurde am 2. März 1949 in Elversberg geboren. Nach den Studienjahren in Saarbrücken und der Promotion in Mainz habilitierte er sich 1982 an der Universität Münster. Nach Professuren an der Universität Kaiserslautern und der TU Berlin wirkt er seit 1990 als Professor an der Universität des Saarlandes und leitet das Institut für Angewandte Mathematik. Trotz ehrenvoller Rufe an die Ludwig-Maximilians-Universität München und die Louisiana State University, Baton Rouge, hielt er Saarbrücken stets die Treue.

Gastprofessuren führten ihn an die Universitäten in Buffalo, Philadelphia und Montpellier. Der Jubilar, der in seinen Projekten vielfach Mathematik und Medizintechnik verbindet, hat zahlreiche führende Aufgaben in der wissenschaftlichen Gemeinschaft inne und leitet unter anderem seit 1999 den Wissenschaftlichen Beirat des Konrad-Zuse-Zentrums in Berlin. Von 1997 bis 1999 agierte er als Vizepräsident der Universität des Saarlandes, seine Verdienste um die deutsch-französische Zusammenarbeit wurden 2005 mit der Aufnahme in den Orden der "Palmes Académiques" gewürdigt.

Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen inverse Probleme in der Medizintechnik und bei zerstörungsfreien Prüfverfahren, medizinische Bildverarbeitung, Parameterschätzung, Wavelets und Industrielle Mathematik.

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