Über 20.000 Bewerbungen an der Universität Bremen

(PresseBox) (Bremen, ) Einen neuen Antragsrekord kann die Universität Bremen verzeichnen. Über 20.000 Bewerbungen auf einen Studienplatz wurden bereits bearbeitet und das Ende ist noch nicht erreicht. Ob tatsächlich mehr Abiturientinnen und Abiturienten ein Studium aufnehmen wollen, ist aber noch nicht klar: der Trend, sich an vielen Hochschulen zu bewerben, um die Chancen auf zumindest einen Platz zu erhöhen, ist ungebrochen. Die Universität Bremen ist zuversichtlich, trotz dieser erschwerten Rahmenbedingungen die Studienplätze zügig und erschöpfend zu besetzen. "Wir sind Teil einer Initiative aus rund 40 Universitäten, die ihre Zulassungsverfahren zeitlich abgestimmt haben. So werden überall die Zulassungs- und Ablehnungsbescheide bis zum 13. August verschickt und an keiner der beteiligten Unis endet die Annahmefrist vor dem 20. August. Wenn die zugelassenen Bewerberinnen und Bewerber unserer Bitte folgen und nur einen Studienplatz annehmen, können im Nachrückverfahren zügig weitere Bewerber zugelassen werden" erklärt Beatrix Bresemann, die Leiterin des Sekretariats für Studierende.

Durch die "Initiative koordinierte Hochschulzulassung" gibt es also auch in den sehr stark nachgefragten Studiengängen gute Chancen, Anfang September einen frei gebliebenen Studienplatz zu erlangen. Sollte dies nicht klappen, verkündet die Universität Bremen auf ihrer Homepage und im bundesweiten Portal www.freie-studienplaetze.de verbliebene Studienmöglichkeiten zum Wintersemester 2010/2011.

Die am stärksten nachgefragten Studiengänge an der Universität Bremen sind in diesem Jahr: Psychologie (2.311 Bewerbungen), Lehramt Grund- und Sekundarschule (1.710), Jura, Biologie, BWL, und Germanistik (jeweils 800-900). 35% der Bachelor-Bewerbungen kommen aus Niedersachen, 15% aus Bremen und 14% aus NRW, die restlichen aus allen anderen Bundesländern.

Insgesamt rechnet die Universität mit über 3.500 Studienanfängerinnen und anfängern im ersten Studium sowie weiteren bis zu 1.500 Anfängern im Masterstudium. "Vor Oktober wird es keine stabilen Daten über neue Studierende geben können" sagt Christina Vocke, die zuständige Dezernentin. "Die Aufnahmeverfahren sind mit der Umstellung auf Bachelor und Master quantitativ und qualitativ erheblich anspruchsvoller und zu einer großen Herausforderung geworden." Abgeschlossen werden kann das Aufnahmeverfahren erst nach den Nachrück- und Losverfahren, nach Abschluss der Einschreibungen und wenn klar ist, wie viele Master-Interessierte rechtzeitig ihr Bachelorstudium abschließen konnten. Bis dahin haben nicht mehr nur das Sekretariat für Studierende, sondern auch viele Verantwortliche aus den Masterkommissionen in den Fachbereichen und aus den Prüfungsämtern keine Semesterferien.

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