MentScience - das Mentoring-Programm für Doktorandinnen der Universität Bielefeld zieht eine Zwischenbilanz

(PresseBox) (Bielefeld, ) Zwei Exzellenzeinrichtungen, der Exzellenzcluster für Kognitive Interaktionstechnologie (CITEC) und die "Bielefeld Graduate School in History and Sociology" (BGHS) sowie das Forschungsinstitut für Kognition und Robotik (CoR-Lab) bieten mit einem gemeinsamen Mentoring-Programm optimale Karrierebedingungen für Doktorandinnen an der Universität Bielefeld. Zur Halbzeit der ersten Runde des Programms wurde jetzt eine Zwischenbilanz gezogen: 73 Prozent bewerten die Mentoren-Partnerschaft mit sehr gut und gut.

Das interdisziplinäre, modulare Mentoring-Programm MentScience bietet 15 Nachwuchswissenschaftlerinnen aus den Natur-, Technik, Geistes- und Sozialwissenschaften über eine Laufzeit von 18 Monaten regelmäßiges Gruppencoaching, Networking-Angebote, Workshops sowie ein Rahmenprogramm. Zentraler Baustein ist die persönliche Betreuung der jungen Wissenschaftlerin (Mentee) durch eine erfahrene Persönlichkeit aus der Wissenschaft oder durch eine außeruniversitäre Führungskraft als Mentorin oder Mentor im Rahmen einer individuellen Mentoring-Partnerschaft.

Diese "Tandems" sind präzise sowohl auf die beteiligten Persönlichkeiten als auch auf den fachlichen Hintergrund der Nachwuchswissenschaftlerin und ihre Zielvorstellungen abgestimmt.

Wie erfolgreich arbeiteten die Mentoring-Tandems bisher? Konnten die Mentees ihre zu Programmbeginn entwickelten Ziele umsetzen? Diese Fragen wurden im Rahmen einer Zwischenbilanz gestellt. Die Beurteilung der eigenen Mentoring-Partnerschaft durch die Mentees nach nur neun Monaten fällt gut aus: 73 Prozent bewerten sie mit sehr gut und gut. Als positive Effekte ihrer Mentoring-Partnerschaft nennen sie beispielsweise eine klarere fachliche

"Karriereorientierung", eine "bewusstere Standortbestimmung in der Wissenschaft" oder neue Impulse für eine bessere Vereinbarkeit von Wissenschaft und Familie. Insgesamt wurde das Mentoring-Programm MentScience von 67 Prozent der Teilnehmerinnen der Zwischenbilanz als "sehr gut", von 33 Prozent als "gut" bewertet.

Diese sehr guten Bewertungen sind insbesondere der Verdienst der hochkarätigen Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und gesellschaftlichen Institutionen aus dem In- und Ausland, die für MentScience als Mentorinnen und Mentoren gewonnen werden konnten.

Zu ihnen gehört beispielsweise Peter Josef von Bethlenfalvy aus Belgien. Als ehemaliger Direktor der Internationalen Organisation für Migration (IOM) bei der Europäischen Union in Brüssel, in Deutschland und der Verbindungsstelle OSZE und Vereinte Nationen in Wien, ist er derzeit Executive Director der CEIPA (Centre for European and International Policy Action). Zuletzt organisierte er die Vorbereitungsgespräche für die belgische EU Ratspräsidentschaft. Seine Mentee ist Nazgul Tajibaeva (BGHS), Stipendiatin der Zeit-Stiftung "Settling into Motion - Bucerius Ph.D Scholarships in Migration Studies".

Als eine der Mentorinnen des MentScience-Programms betreut Professorin Dr. Kerstin Dautenhahn von der Universität von Hertfodshire, England, die CoR-Lab Stipendiatin Maha Salem, die eine Karriere in Wissenschaft und Forschung anstrebt. Kerstin Dautenhahn ist Mitglied der Virtual Faculty des CITEC. Als Koordinatorin der Forschungsgruppe "Adaptive Systems Research Group" an der Universität von Herfordshire ist sie in verschiedene europäische Kooperationsprojekte eingebunden, etwa zur Entwicklung von Roboterassistenten.

Dr. Sascha Mahlke, Zentrum Mensch-Maschine Systeme an der TU Berlin und Senior User Researcher der USEEDS° GmbH vertritt als Mentor der CITEC-Stipendiatin Marnie Ann Spiegel die Schnittstelle Wirtschaft und Wissenschaft. Mentor und Mentee teilen das Interesse an einer anwendungsorientierten, intuitiven Optimierung interaktiver Mensch-Maschine Systeme.

Weitere Informationen im Internet: www.cit-ec.de/de/MentScience

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