Ökologische Wirkungen bewerten und kommunizieren

Internationale Teilnehmer bei Summer School des Elite-Masterstudiengangs Global Change Ecology

(PresseBox) (Bayreuth, ) Durch Veränderungen in der Landnutzung können sowohl Biodiversität als auch Ökosystemdienstleistungen, wie die Filterungsfunktion des Bodens von Grundwasser oder die Bestäubung von Feldfrüchten durch Insekten in der Landwirtschaft, beeinträchtigt werden. Wie diese ökologischen Auswirkungen bewertet und kommuniziert werden können, haben rund 50 Teilnehmer und Dozenten aus aller Welt (Zentralasien, Afrika, Süd- und Nordamerika, Naher Osten und Europa) im Rahmen einer Summer School auf Schloss Thurnau diskutiert.

Bei der Summer School tauschten sich die internationalen Experten über neue Informationstechnologien wie Fernerkundung, Web Mapping und Ökobilanzierung aus. All diese Werkzeuge machen es möglich, den ökologischen Einfluss von Landnutzung und Produkten aus der Landwirtschaft sowie der Forstwirtschaft zu berechnen. Entscheidend dabei ist die Möglichkeit die wissenschaftlichen Untersuchungsergebnisse für Entscheidungsträger in Politik und Industrie greifbar zu machen.

Der Elite-Masterstudiengangs Global Change Ecology hatte diese einwöchige Veranstaltung über die "Bewertung und Kommunikation des Verlustes der Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen" organisiert. Im Rahmen einer Summer School wie dieser treffen Studenten und Wissenschaftler unterschiedlicher Universitäten und Institute außerhalb des Alltags zusammen, um bei Seminaren und Workshops relevante Themen zu diskutieren. Bereits zum dritten Mal fand eine Summer School im Rahmen des Master Studiengangs Global Change Ecology der Universitäten Bayreuth, Würzburg und Augsburg statt. Erstmalig kooperierten hierbei bayerische (Universität Bayreuth und Würzburg) und kalifornische Wissenschaftler (University of Santa Barbara). Diese spannende Vernetzung wird vom Bayerisch-Kalifornischen Hochschulzentrum (BaCaTeC) unterstützt.

Neben dem wissenschaftlichen Austausch hatten die Teilnehmer auch Gelegenheit, die Region Oberfranken näher kennenzulernen. Im Rahmen einer Exkursion, geleitet von Professor Dr. Carl Beierkuhnlein von der Universität Bayreuth, erlebten die Teilnehmer die geoökologischen Besonderheiten der Kulturlandschaft Fränkische Schweiz.

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