Keine Panik in stürmische Zeiten

Bayreuther Ökonomiekongress zeigt Managementmethoden der Zukunft

(PresseBox) (Bayreuth, ) Zu mehr Gelassenheit und mehr Zuversicht rief Dr. Helmut Thoma, einst Geschäftsführer der RTL-Group und heute Berater mehrerer Medienunternehmen, in seiner Eröffnungsrede zum 2. Bayreuther Ökonomie- und Almunikongresses auf dem Campus der Universität Bayreuth auf. Der Kongress steht unter dem Motto "Managementmethode der Zukunft - Lehren aus stürmischen Zeiten."

"Es ist noch immer gut gegangen", rief Thoma den gut 1100 Besuchern des Kongresses zu, der zu den größten und bestbesetzten Wirtschaftstreffen Europas gehört. Nicht die kurzfristige Perspektive zähle, erst die längerfristige Betrachtung erlaube korrekte Einschätzungen. "Vor nicht einmal zehn Jahren haben wir den Hype der New Economy erlebt", so Medienmann Thoma. Diese Euphorie sei der Realität gewichen - sehr gut möglich, dass mit der aktuellen Negativstimmung ähnliches geschehe. Thomas Plädoyer: "Es mag gefährlich sein, was sich da derzeit zuträgt. Aber bewahren wir doch die Ruhe."

Zuvor hatten Kongresspräsident Professor Dr. Heymo Böhler und der Dekan der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth, Professor Dr. Jochen Sigloch, die Teilnehmer des Kongresses begrüßt. Professor Dr. Böhler zollte in seiner Ansprache den mittelständischen Unternehmen in Deutschland Respekt, sie hätten sich in den zurückliegenden Monaten der Krise als Stabilitätsfaktor erwiesen. Die überregionale Ausstrahlung des Bayreuther Ökonomie- und Alumnikongresses betonte Professor Dr. Sigloch. Seit Monaten arbeitet ein Team von gut 70 Studenten der Universität Bayreuth unter der Leitung von Dr. Maximilian Schreyer an der Organisation des Kongresses.

Auch Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl attestierte den Organisatoren, in Rekordzeit einen Wirtschaftskongress am Standort Bayreuth etabliert zu haben, der zu den größten und am stärksten beachteten in Europa gehöre. "Diese Veranstaltung greift drängende Zukunftsfragen auf. Hier werden Lösungen diskutiert und Handlungsoptionen gefunden", so der Bürgermeister. Dies entspreche dem Handeln der Stadt Bayreuth, die ihr Profil zuletzt deutlich geschärft habe. Eines der Zukunftsprojekte, mit denen Bayreuth seine Rahmenbedingungen weiter verbessern werde, sei eine Technologieachse, die vom Universitätscampus zum Kompetenzzentrum Neue Materialien führen soll. "Unser Ziel ist es, Anwendungsforschung und Technologietransfer mit Fläche zu versehen und daraus einen Science- und Business-Park zu entwickeln", sagte Hohl. So könne der Universitäts- und Technologiestandort Bayreuth seine Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichern.

Mehr als 30 namhafte Referenten tragen mit ihrem Fachwissen und ihren Einschätzungen zu dem Bayreuther Ökonomiekongress bei. Unter ihnen sind Professor Dr. h.c. Roland Berger, Chairman des Supervisory Board bei Roland Berger Strategy Consultants, Professor Dr. Dr. h.c. mult. August-Wilhelm Scheer, Präsident BITKOM e.V. und Gründer der IDS Scheer sowie Gründer und Vorsitzender des Aufsichtsrates der IMC, Professor Dr. Norbert Walter, Geschäftsführer Walter & Töchter, sowie Dr. Henning Schulte-Noelle, Aufsichtsratsvorsitzender der Allianz. Schirmherr des Kongresses ist Professor Günter Verheugen, Vizepräsident der EU-Kommission und EU-Kommissar für Industrie und Unternehmenspolitik a. D. Verheugen spricht zum Ende des Kongresses über das Leitthema "Handeln in der Krise, Lehren aus der Krise."

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