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Universität Bayreuth koordiniert Software-Projekt für internationale Service-Center an Universitäten

(PresseBox) (Bayreuth, ) Die Universitäten Bayreuth, Göttingen, Konstanz und die TU München, die gemeinsam mit anderen Universitäten eine Datenbank speziell für Willkommenszentren entwickeln, bekommen jetzt Rückenwind: Die Alexander von Humboldt-Stiftung, die Deutsche Telekom Stiftung und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft stellen dem Verbund der Universitäten, der von Bayreuth aus koordiniert wird, 10.000 Euro zur Verfügung. Das haben die drei Stiftungen heute in einer gemeinsamen Veröffentlichung erklärt. Ziel des Projektes ist es, den Servicezentren ein Werkzeug zu geben, mit dem sie ihr Angebot für internationale Forscher und Gäste weiter deutlich verbessern können.

Der Bedarf ist unübersehbar und im Grunde in jedem internationalen Service-Center einer Universität gleich: Je eindeutiger, vollständiger und schneller Daten sowohl von internationalen Gästen als auch von Bewerbern um Aufenthalte an ausländischen Universitäten vorliegen, desto transparenter, schneller und besser lassen sich die Anträge bearbeiten.

"Die Zielrichtung des Projekts, das wir jetzt koordinieren, entspricht genau dem, was wir an der Universität Bayreuth in unserer Inter-nationalisierungsstrategie festgelegt haben", sagt Arnim Heinemann, Leiter des International Office an der Universität Bayreuth. "Wir werden unseren Service für international mobile Studierende und Wissenschaftler entscheidend verbessern. Dazu ist es notwendig, Software zu installieren, die es ermöglicht, Mobilitätsdaten effizient zu erfassen und zu verwalten."

Deshalb hat die Hochschulleitung in ihrer jüngsten Sitzung einer Initiative des International Office zugestimmt, zwei Softwarelösungen einzuführen, die auf den Applikationen von "moveon" der Firma QS unisolution beruhen. Mit "moveon online" können Studierende künftig sämtliche Daten und Verfahrensstände online einsehen. "Das schließt natürlich einen Überblick über die Kooperationen, die die Universität Bayreuth mit anderen Universitäten weltweit verbindet, und Informationen über verfügbare Austauschplätze mit ein", so Heinemann (Foto). Antrags- und Vergabeverfahren für Auslandsstudien- und Praktikumsplätze sowie Stipendien laufen künftig weitgehend online und damit transparenter und schneller ab. Der Leiter des International Office: "Die neue Software-Lösung schafft nicht nur mehr Transparenz für die Interessenten. Sie spart auch jede Menge manuelles Erfassen und Eingeben von Daten im Vorfeld des eigentlichen Bearbeitungsprozesses."

Die aktuell von der Alexander von Humboldt-Stiftung, der Deutschen Telekom Stiftung und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft unterstütze Datenbank für Servicezentren basiert ebenfalls auf einer moveon-Software. Auch diese Datenbank erfasst und verwaltet alle relevanten Daten international mobiler Forscher/innen und Doktorand/innen und ermöglicht eine rasche Verarbeitung. Grund dafür: Die internationalen Gäste erstellen ihr Profil inklusive aller Anliegen und Bedürfnisse selbst. Dadurch kann sich das Serviceteam der Universität sofort nach Eingabe der Daten durch die ausländischen Gäste auf die Unterstützung aller relevanten Anliegen (Visum, Wohnung usw.) konzentrieren.

Für Arnim Heinemann sind diese technischen Neuerungen kein Selbstzweck, sondern neben dem Nutzen für mobile Studierende und Wissenschaftler vor allem eine Chance für Universitäten, ihr Profil zu schärfen. Dass der Austausch mit internationalen Wissenschaftlern die Forschung einer Universität nach vorne bringt, liegt auf der Hand. "Aber auch die Lehre profitiert von einer stärkeren Internationalisierung", so Heinemann. Und wenn der internationale Austausch an einer Universität gut funktioniert, werde sie auch für Studierende aus dem eigenen Land attraktiver. "Das spricht sich ganz schnell rum."

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