Extrem leicht und extrem schnell

Team Elefant Racing stellt sein neues Auto für die Formula Student vor

(PresseBox) (Bayreuth, ) FR 10 Phoenix. Der Name des Rennautos, an dem die Mechaniker des Teams Elefant Racing der Universität Bayreuth in diesen Tagen noch schrauben, klingt verheißungsvoll. Am Montag, 3. Mai, stellt das Team seinen fertigen Renner für die neue Saison der Formula Student der Öffentlichkeit vor.

Seit August vergangenen Jahres denken gut 20 Bayreuther Elefant-Racer über das beste Auto und die schlausten technischen Lösungen nach. Herausgekommen, sagt Elefant-Racing-Vorstand Florian Reichert, ist ein extrem leichtes Fahrzeug, das von einem 600-Kubikzentimeter-Motorradmotor angetrieben wird. Gerade mal 200 Kilo bringt der FR 10 Phoenix auf die Waage, entsprechend beeindruckend wird seine Beschleunigung ausfallen: Von Null auf hundert in drei Sekunden - "wir liegen damit in Bereichen, die sonst eher Motorräder erreichen", sagt Reichert.

Dass der FR 10 in der im August beginnenden neuen Rennserie mit Macht nach vorn drängt, ist nicht zuletzt auf den konsequenten Einsatz von Leichtbauteilen zurückzuführen. So rollt der Renner nicht mit einem Stahlrohrrahmen über die Pisten der Formula Student. Vielmehr steckt ein Carbon-Monocoque unter seiner schicken Verkleidung. Bei den Bremsen, bei der Aerodynamik und auch bei der Elektronik haben die Konstrukteure ebenfalls nicht gespart.

Der Aufwand, davon geht man im Bayreuther Studenten-Rennstall sicher aus, wird sich lohnen. Denn die internationale Rennserie Formula Student stellt ganz besondere Anforderungen: Nicht nur die Beschleunigung, die Sprintkraft des Autos und seine Zähigkeit auf einer Distanz von 22 Kilometern pro Rennen wird getestet. "Es geht auch darum, wie die Teams die technischen Aufgabenstellungen gelöst haben", sagt Florian Reichert. Und übrigens: Wer in der Formula-Student Gas geben will, muss auch auf anderen Gebieten Bodenhaftung beweisen. Alle Teams müssen dem Veranstalter einen Business-Plan und eine Kostenkalkulation vorlegen. Und sogar ein Marketingkonzept, wie man eine Kleinserie des jeweiligen Fahrzeugs an den Mann bringen könnte, wird verlangt.

Deshalb sind Studenten der Ingenieurwissenschaften der Universität Bayreuth im Elefant Racing Team zwar in der Mehrheit - aber eben nicht alleine: Ein Student der Betriebswirtschaftslehre gehört ebenso zur Mannschaft wie ein Informatiker und ein Lehramtsstudent. "Und für uns gehören auch die Sponsoren ganz eng dazu", sagt Florian Reichert. Die Firmen Rehau, Schläger und AX Lightness unterstützen die rennsportverrückten Studenten der Universität Bayreuth beileibe nicht erst seit dieser Saison. Und auch die Lehrstühle Polymere Werkstoffe (Professor Dr. Volker Altstädt) sowie Konstruktionslehre und CAD (Professor Dr. Frank Rieg) stehen den Elefant Racern mit Rat und Tat, mit Material und Ausstattung zur Seite.

Hinweis: Die öffentliche Vorstellung des FR 10 Phoenix findet am Montag, 3. Mai, ab 18 Uhr im Hörsaal 32 der Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften, Gebäudeteil B, statt.

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