Offenheit und Authentizität zählen: Mit UniMento zur erfolgreichen Bewerbung

(PresseBox) (Augsburg, ) Auch das zweite Bewerbungstraining des Augsburger UniMento-Teilprojekts "Berufliche Integration durch Mentoring" bestätigt, dass es kein Patentrezept für eine erfolgreiche Bewerbung gibt, Offenheit und Authentizität aber ausschlaggebende Faktoren sind.

Was sind die wichtigsten Do's und Dont's bei der Bewerbung? UniMento, ein vom Europäischen Sozialfonds (ESF) und vom Programms "Zukunft in Bayern - Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung 2007 - 2013" gefördertes Projekt der Universität Augsburg, widmet sich mit seinem Teilprojekt "Berufliche Integration durch Mentoring" der Aufgabe, fortgeschrittenen und vor dem Berufseinstieg stehenden Studentinnen und Studenten in enger Zusammenarbeit mit qualifizierten Praktikern auf diese Frage zielführende Antworten zu geben. Für die UniMento-Mentees fand jüngst bereits zum zweiten Mal ein entsprechendes Bewerbungstraining statt, bei dem sich Personalverantwortliche der Stadtwerke Augsburg, der Fujitsu Technology Solutions GmbH, der BIB Augsburg GmbH, gem. Gesellschaft für Bildung, Integration und Beruf , des Kulturamts der Stadt Augsburg, der Premium Aerotec GmbH und der TÜV Süd Akademie Augsburg als kompetente Trainerinnen und Trainer engagierten.

Grundlegend baut das Konzept des UniMento-Bewerbungstrainings auf den Elementen Selbsterfahrung und Reflexion auf sowie auf einem intensiven Austausch über wichtige Aspekte des Bewerbungsprozesses mit anderen Mentees und mit Experten. Die drei wesentlichen Bestandteile dieses Trainings sind ein fiktives Bewerbungsgespräch, ein dem Erfahrungsaustausch gewidmeter Workshop und ein resümierender Runder Tisch.

Fiktives Bewerbungsgespräch

Beim UniMento-Bewerbungstraining bewerben sich die teilnehmenden Mentees fiktiv auf eine fachlich für sie passende Stelle. Im persönlichen Vorstellungsgespräch mit einem Personalverantwortlichen der kooperierenden Unternehmen kann der Mentee sich selbst in der Bewerbungssituation erleben, um dann vom Interviewer konstruktives Feedback zu seinem Auftreten, seiner Selbstpräsentation und zu seinen schriftlichen Bewerbungsunterlagen zu erhalten.

Erfahrungsaustausch und Tipps im Bewerbungsworkshop

Der Vor- bzw. Nachbesprechung dieser fiktiven Bewerbungsgespräche dient ein Workshop, in dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre bereits gemachten Bewerbungserfahrungen reflektieren können, in dem sie mit den Standards der schriftlichen Bewerbung, mit der Bedeutung von Körpersprache und Selbstpräsentation vertraut gemacht werden und Raum auch für weitere individuelle Fragen ist.

Worauf es wirklich ankommt: Bilanz am Runden Tisch

Am Schluss steht eine Podiumsdiskussion mit den beteiligten Personalverantwortlichen aus der Praxis, die offen auch für Studentinnen und Studenten ist, die nicht UniMento-Mentees sind und so dennoch einen Blick hinter die Kulissen des Bewerbungsprozesses tun können. Als Experten aus der Praxis beteiligten sich beim letzten UniMentobewerbungstraining und an der Podiumsdiskussion Yuhanin Özdemir (Stadtwerke Augsburg Holding GmbH), Birgit Kerscher (Fujitsu Technology), Gabriele Reglin (BIB Augsburg GmbH), Thomas Weitzel (Kulturamt Stadt Augsburg), Bettina Hermann (Premium Aerotec GmbH) und Ruth Smienk (TÜV Süd Akademie Augsburg). Moderiert wurde das Podium von Simone Schönfeld (CrossConsult), die auch für die Konzeption des Workshops verantwortlich zeichnete.

"Mit unserem UniMento-Bewerbungstrainung konnten wir den teilnehmenden Studentinnen und Studenten einmal mehr einen fundierten Eindruck verschaffen, wie unterschiedlich sich der Weg von der Bewerbung hin zum Vorstellungsgespräch in den einzelnen Unternehmen gestalten kann", so Katharina Scharrer, die am Augsburger Lehrstuhl für Pädagogik mit Berücksichtigung der Erwachsenenbildung und außerschulischen Jugendbildung (Prof. Dr. Hildegard Macha) das UniMento-Teilprojekt "Berufliche Integration durch Mentoring" betreut. "Wesentlich mehr als zuvor", so Scharrer, "wissen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer jetzt darüber, was die Do's und Dont's von Papier- und Online-Bewerbungen sind und worauf die Personaler im persönlichen Vorstellungsgespräch besonderen Wert legen.

Kein Königsweg - abgesehen von Offenheit und Authentizität

Auch beim zweiten UniMento-Bewerbungstraining hätten die Experten aus der Praxis und ihre Reaktionen wieder bestätigt, dass es nicht den einen, schlechthin richtigen Weg zur erfolgreichen Bewerbung gebe, resümiert Scharrer: "Jedes Unternehmen setzt bei der Beuteilung von Bewerbungen bzw. von Bewerberinnen und Bewerbern seine individuellen Schwerpunkte. Deutlich wurde dennoch, dass bei der Personalauswahl eine sorgfältige und auf das Unternehmen ausgerichtete Bewerbung, authentisches und offenes Gesprächsverhalten sowie die Fähigkeit, sich als Gesamtperson positiv zu präsentieren, von allen Personalverantwortlichen gleichermaßen geschätzt werden."

Mehr zu UniMento und seinen Teilprojekten:

http://www.uni-augsburg.de/unimento
http://www.presse.uni-augsburg.de/unipressedienst/2010/pm2010_105.shtml
http://www.presse.uni-augsburg.de/unipressedienst/2010/pm2010_095.shtml
http://www.presse.uni-augsburg.de/unipressedienst/2009/pm2009_225C.shtml
http://www.presse.uni-augsburg.de/unipressedienst/2009/pm2009_151.shtml
http://www.presse.uni-augsburg.de/unipressedienst/2008/pm2008_114.shtml

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