Neue Rekordanfängerzahl und erstmals über 16.000 Studierende

(PresseBox) (Augsburg, ) Die Zahl der im ersten Hochschulsemester Studierenden wächst gegenüber dem Vorjahr neuerlich um 3 Prozent auf rund 3000, die Gesamtzahl der Studierenden schnellt von 15.200 auf über 16.000 hoch.

An der Universität Augsburg haben zum heutigen Beginn des Wintersemesters 2010/11 knapp 3000 Anfängerinnen und Anfänger ihr Studium begonnen. Damit wächst die bereits im Vorjahr erreichte Rekordzahl der im ersten Hochschulsemester Studierenden nochmals um knapp drei Prozent. Mit etwas über 16.000 (+ 5 Prozent) erreicht auch die Gesamtzahl der Studierenden in diesem Wintersemester einen absoluten Höhepunkt in der 40-jährigen Geschichte der Universität Augsburg, an den auch die bisherigen beiden Spitzenjahre 1993/94 (15.164) und 2009/10 (15.226) nicht heranreichen.

"Die Dimensionen dieser Zuwächse sowohl bei der Zahl der im ersten Hochschulsemester Immatrikulierten als auch bei der Gesamtzahl werden erst deutlich, wenn man sich vor Augen hält, dass bei uns die Anfängerzahl bis vor zwei Jahren im Bereich zwischen 2.200 und 2.550 pendelte. Der aktuelle Zuwachs bei den ersten Hochschulsemestern von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr muß vor dem Hintergrund gesehen werden, dass wir 2009/10 bereits um 16 Prozent zugelegt haben", erläutert der amtierende Präsident Prof. Dr. Alois Loidl und fügt hinzu:

"Nachdem wir bereits in den beiden zurückliegenden Jahren unsere in den Zielvereinbarungen mit dem Ministerium festgelegten Zuwächse bei den Studienanfängern deutlich übererfüllt haben, übertreffen wir die für das aktuelle Jahr vereinbarte Aufnahmeverpflichtung um fast 14 Prozent."

MNF und FAI legen bei den ersten Hochschulsemestern besonders stark zu

Insbesondere die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät (MNF) und die Fakultät für Angewandte Informatik (FAI) weisen signifikant höhere Zahlen bei den Studierenden im ersten Hochschulsemester auf als in den vergangenen Jahren: In der MNF (plus 17,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr) konzentriert sich das Wachstum auf die Studiengänge "Physik" (plus 45 Prozent) und "Materialwissenschaft" (plus 12,0 Prozent). An der FAI (insgesamt plus 21,0 Prozent) kommen die Zuwächse insbesondere der "Wirtschaftsinformatik" (plus 47,3 Prozent) und der "Geografie" (plus 16,2 Prozent) zugute.

An der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät (insgesamt plus 10,4 Prozent) legen bei den erstmalig Immatrikulierten der Studiengang "Informationsorientierte Volkswirtschaftslehre" um 20,0 Prozent und der Studiengang "Informationsorientierte Betriebswirtschaftslehre" um 11,1 Prozent zu.

Keine Auffälligkeiten im Nachfrageverhalten lassen die Verhältnisse an der Philologisch-Historischen Fakultät erkennen. Hier verteilt sich der 8,4-prozentige Zuwachs der Anfängerinnen und Anfänger im ersten Hochschulsemester relativ gleichmäßig auf alle Studiengänge.

NC-bedingte Rückgänge in den Rechts- und Sozialwissenschaften

Bedingt primär durch Studiengänge, die im WS 2009/10 noch offen waren, in diesem Jahr aber aufgrund der hohen Nachfrage einer Zulassungsbeschränkung ("Jura klassisch" und "Sozialwissenschaften") unterworfen werden mussten, verzeichnen die Juristische und die Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät bei den Studierenden im ersten Hochschulsemester Rückgänge um 16,6 bzw. 12,3 Prozent. In der Katholisch-Theologischen Fakultät wiederum liegt der auf den ersten Blick hohe Rückgang um 25 Prozent aufgrund der vergleichsweise geringen absoluten Studierenden- und Anfängerzahlen im Bereich des Normalen, ohne dass er Aufschluss über eine längerfristige Tendenz geben könnten.

Überproportionaler Anstieg der Studierendengesamtzahl

Mit knapp 5 Prozent wächst die Gesamtzahl der Studierenden an der Universität Augsburg deutlich über den gesamtbayerischen Durchschnitt (3,7 Prozent) hinaus, was seine Ursache darin hat, dass in den beiden zurückliegenden Jahren bereits die Anfängerzahlen überproportional gestiegen sind. Nach der Studierendenzahl bleibt die Philologisch-Historische mit 4.538 die mit Abstand größte Augsburger Fakultät, gefolgt von der Wirtschaftswissenschaftlichen (3.239), der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen (2.586) und der Juristischen (2.184). Mit den höchsten Zuwächsen auch bei der Studierendenzahl kommt die MNF jetzt auf 1.774 Studentinnen und Studenten (plus 8,7 Prozent) und die FAI auf 1.377 (plus 13,7 Prozent). Die Katholisch-Theologische Fakultät verzeichnet trotz aktuellen Anfängerrückgangs mit 317 Studierenden ein Gesamtzahl-Plus von 2,3 Prozent.

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