Kanada und Europa: Geschichte und Politik transatlantischer Beziehungen

Ringvorlesung des Instituts für Kanada-Studien im Sommersemester 2010 aus Anlass seines 25-jährigen Bestehens

(PresseBox) (Augsburg/KPP, ) 40 Jahre Universität Augsburg - das heißt zugleich 25 Jahre Institut für Kanada-Studien. Im Vorgriff auf ein großes wissenschaftliches Kolloquium im Dezember 2010 feiert das multidisziplinär organisierte und in dieser Form in Deutschland nach wie vor einzigartige Institut dieses Jubiläum im Sommersemester bereits mit einer achtteiligen Ringvorlesung zum Thema "Kanada und Europa: Geschichte und Politik transatlantischer Beziehungen". Als erster Referent spricht am Mittwoch, dem 28. April 2010, der Geschäftsführende Direktor des Instituts, Prof. Dr. Rainer-Olaf Schultze über "Kanada: Eine nordamerikanische Gesellschaft im Spannungsfeld zwischen USA und Europa". Wie alle weiteren beginnt dieser Vortrag um 17.30 Uhr im Raum 2105 der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät (Universitätsstraße 10, 86159 Augsburg).

Das Programm der Ringvorlesung im Überblick:

- 28.4.2010 - Kanada: Eine nordamerikanische Gesellschaft im Spannungsfeld zwischen USA und Europa - Prof. Dr. Rainer-Olaf Schultze, Institut für Kanada-Studien der Universität Augsburg
- 12.5.2010 - Kanada, Großbritannien und Europa: Geschichte einer besonderen Beziehung? - Dr. Petra Dolata-Kreutzkamp, University of London o
- 26.5.2010 - Kanada und Deutschland - Bildungssysteme im Vergleich - Sebastian Schweizer, Dipl.-Pol., Universität Augsburg
- 9.6.2010 - Kanada und das transatlantische Dreieck nach dem Zweiten Weltkrieg: Eine Wertegemeinschaft? - David Bosold, Dipl.-Pol., Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik Berlin
- 16.6.2010 - Kanada und die transatlantischen Beziehungen heute - PD Dr. Martin Thunert, Heidelberg Center for American Studies, Universität Heidelberg
- 23.6.2010 - Kanada und die Europäische Union: Vertragsbeziehungen - Dr. Jan Grasnick und Katja Walter, Dipl.-Pol., Universität Augsburg
- 7.7.2010 - Kanada, Québec und Frankreich: Geschichte und Politik einer besonderen Beziehung? - Prof. Dr. Udo Kempf, Frankreich-Zentrum der Universität Freiburg
- 15.7.2010 - Kanada und die transatlantischen Handelsbeziehungen heute: Von der "Third Option" zu NAFTA und TAFTA - N. N. 25 Jahre Augsburger Kanada-Studien

Das Institut für Kanada-Studien der Universität Augsburg wurde im Herbst 1985 auf Initiative der beiden damaligen Philosophischen Fakultäten (heute Philosophisch-Sozialwissenschaftliche und Historisch-Philologische Fakultät) der Universität gegründet und bis Ende 1990 als eine Art joint venture von der bayerischen und der kanadischen Regierung sowie von der Stiftung Volkswagenwerk finanziell unterstützt.

Schwerpunkte "Sprache und Literaturen" sowie "Geschichte und Gesellschaft"

Die Mitglieder des Instituts stammen aus vier der mittlerweile sieben Augsburger Fakultäten. In den allgemeinen Universitätsbetrieb eingebunden, erfüllt das Institut Aufgaben in Forschung und Lehre. Aus den vertretenen Disziplinen, die zum Kernbestand regionalwissenschaftlicher area studies gehören, ergeben sich in die beiden Schwerpunkte Kanadistik/Sprache und Literaturen (Anglistik und Romanistik) sowie Kanadistik/Geschichte und Gesellschaft (Geschichte, Geographie, Politikwissenschaft und Soziologie).

Wissenschaftskooperation und -transfer

Eine weitere zentrale Aufgabe des Instituts liegt auf den Feldern der Wissenschaftskooperation und des Wissenschaftstransfers zwischen Kanada und der Bundesrepublik Deutschland. Formalisierte Kooperationsabkommen bestehen mit drei kanadischen Partneruniversitäten: mit der Université Laval (Québec), der Carleton University (Ottawa) und der University of British Columbia (Vancouver). Das Institut kooperiert eng u. a. mit der Gesellschaft für Kanada-Studien in deutschsprachigen Ländern e. V. (GKS), mit der Stiftung für Kanada-Studien und mit dem International Council for Canadian Studies.

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