Am 18. Oktober 2010 in der Zentralbibliothek

(PresseBox) (Augsburg, ) .
- Der Masterstudiengang "Sozialwissenschaftliche Konfliktforschung" startet festlich-kritisch in sein zweites Jahr
- Der Afghanistan-Experte Winfried Nachtwei spricht über "Aufgaben der Friedens- und Konfliktforschung" angesichts der Herausforderungen in Afghanistan"

Mit einem Festvortrag des ehemaligen Bundestagsabgeordneten und Afghanistan-Experten Winfried Nachtwei zu den Aufgaben der Friedens- und Konfliktforschung angesichts der Herausforderungen in Afghanistan startet am 18. Oktober 2010 der Augsburger Masterstudiengang "Sozialwissenschaftliche Konfliktforschung" in sein zweites Jahr. 23 neue Studierende haben sich zum Wintersemester 2010/11 immatrikuliert und füllen nun zusammen mit den 17 Studierenden des erste Jahrgangs die 40 in diesem Masterprogramm verfügbaren Studienplätze.

"Hoch kompetente und wunderbar heterogene Gruppe"

Mit dem Ergebnis des vorangegangenen, angesichts von über 130 Bewerbungen recht strengen Auswahlverfahrens ist der Studiengangsleiter, Prof. Dr. Christoph Weller, sehr zufrieden: "Wir haben wieder ähnlich wie im ersten Jahrgang eine hoch kompetente und wunderbar heterogene Gruppe von Studierenden, die vorher unterschiedliche Studiengänge an ganz verschiedenen Orten, teilweise im Ausland, absolviert haben und nun in Augsburg nicht nur von den Lehrenden des interdisziplinären Studiengangs, sondern auch voneinander viel lernen können. Außerdem bietet die Friedensstadt Augsburg viel Anschauungsmaterial, sowohl für gesellschaftliche Konflikte als auch für deren konstruktive Bearbeitung und das Engagement für den Frieden."

Systematische Analyse des gesellschaftlichen Umgangs mit Konflikten

Im Augsburger Masterstudiengang "Sozialwissenschaftliche Konfliktforschung" beschäftigen sich die Studierenden mit der systematischen Analyse des gesellschaftlichen Umgangs mit Konflikten. Im Mittelpunkt stehen politische, gesellschaftliche, inter- und transnationale Konflikte sowie der Umgang mit diesen. Der Masterstudiengang vermittelt die wissenschaftlichen Theorien und Methoden, die zur Analyse und zur Erklärung von Konfliktverläufen und Friedensprozessen verwendet werden können. Dabei wird besonderer Wert auf die Interdisziplinarität des Studiums, eine fundierte Methodenausbildung und die enge Verknüpfung von Forschung und Lehre gelegt. Neben Soziologie und Politikwissenschaft sind viele weitere Fächer in die Lehre eingebunden und ermöglichen den Studierenden, eigene thematische Schwerpunkte in ihrem Studium zu setzen.

Ein Master mit ausgezeichneten und vielfältigen Berufsperspektiven

Nach einem erfolgreichen Studium, das auf vier bis fünf Semester angelegt ist und auch ein Berufspraktikum mit einschließt, erhalten die Studierenden einen "Master of Arts" mit sehr guten beruflichen Perspektiven: Politische, soziokulturelle, gesellschaftliche und wirtschaftliche Organisationen und Institutionen haben einen hohen Bedarf an Absolventinnen und Absolventen mit entsprechenden Wissens- und Analysekompetenzen. Regierungsadministrationen und Parteien, Verbände, Gewerkschaften, Nichtregierungsorganisationen oder Forschungseinrichtungen sind die Berufsfelder, wobei die Tätigkeiten vom Personalmanagement über Organisationsberatung und Redenschreiben bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit und in die Bereiche Forschung und Lehre reichen.

Festvortrag des Afghanistan-Experten Winfried Nachtwei

Die Festliche Eröffnungsveranstaltung des Masterstudiengangs

"Sozialwissenschaftliche Konfliktforschung" am Montag, dem 18. Oktober 2010, beginnt um 16.00 Uhr in der Ausstellungshalle der Zentralbibliothek (Gebäude E, Universitätsstraße 22, 86159 Augsburg) mit der Begrüßung durch Vertreter der Universität, der Stadt Augsburg und weiterer Institutionen. Den Festvortrag zu "Aufgaben der Friedens- und Konfliktforschung angesichts der Herausforderungen in Afghanistan" hält der ehemalige Bundestagsabgeordnete und Afghanistan-Experte Winfried Nachtwei, der ausreichend Anregungen für die folgende Diskussion liefern wird. "Beim anschließenden Empfang", meint Weller, " soll dagegen eher der Frieden im Mittelpunkt stehen, bevor es ab Dienstag im Studium dann fast nur noch um Konflikte und deren Bearbeitung gehen wird."

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