40 Studentinnen und Studenten aus 16 Ländern arbeiten am Projekt Augsburg (und an ihrem Deutsch)

(PresseBox) (Augsburg/KPP, ) Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des am 2. August beginnenden Internationalen Sommerkurses des Sprachenzentrums der Universität Augsburg werden die Ergebnisse ihrer recherchierenden Sprachanwendung am 20. August öffentlich präsentieren.

Seit 1977 sind insgesamt bereits über 2000 Studentinnen und Studenten aus aller Welt zum alljährlichen Sommerkurs des Sprachenzentrums an die Universität Augsburg gekommen, um hier jeweils drei Wochen lang ihre Deutschkenntnisse zu vertiefen. In diesem Jahr werden vom 2. bis zum 21. August 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Albanien, Bosnien, China, Frankreich, Georgien, Kasachstan, Kroatien, Mazedonien, Polen, Rumänien, Serbien, Slowenien, Spanien, Südafrika, Tschechien und aus der Ukraine erwartet. Wenn sie in ihre Heimatländer zurückkehren, werden Sie - vom Profit für ihre Deutschkompetenz ganz abgesehen - Augsburg durch das Projektkonzept des Kurses intensiver kennengelernt haben, als jeder andere Gast die Stadt in drei Wochen kennenlernen kann.

Bessere Deutschkenntnisse mit viel Spaß und tiefen Einblicken in die Gastgeberstadt

Der die Sprachanwendung in den Mittelpunkt stellende Projektunterricht, der den Internationalen Sommerkurs seither prägt, wurde 2006 von Dr. Henry K. Ostberg, dem Leiter der Abteilung Deutsch als Fremdsprache, und von Dr. Hansjörg Bisle-Müller eingeführt. Dieses neue Konzept hat sich in den vergangenen Jahren außerordentlich bewährt. "Es macht", berichtet Ostberg, "den Teilnehmerinnen und Teilnehmern nicht nur enorm Spaß, sondern hat sich auch als höchst effektiv bei der Optimierung der Deutschkenntnisse der ausländischen Studentinnen und Studenten erwiesen. Zudem erfahren die Gäste durch die Projektarbeit sehr viel über ihre Gastgeberstadt - weit über die üblichen touristischen Einblicke hinaus."

Interviews mit Vertretern aus Kultur, Politik, Wirtschaft und Religion

Projektunterricht - das heißt konkret, dass die Studentinnen und Studenten nach einer am Beginn stehenden intensiven sprachlichen Vorbereitung Interviews mit Augsburger Persönlichkeiten und Repräsentanten von Institutionen aus den Bereichen Politik, Kultur, Religion und Wirtschaft führen, um ihre Recherchen zu ausgewählten Bereichen des öffentlichen Lebens der Stadt dann für eine Präsentation aufzubereiten, die am Ende des Sommerkurses dessen Ergebnisse spiegelt.

Friedensstadt - Kultur und Sport - Brauchtum

Themenbereiche, die in diesem Jahr von Teams der Sommerkursteilnehmerinnen und teilnehmer recherchiert und bearbeitet werden, sind "Frieden, Umwelt und Soziales", "Kultur und Sport" sowie "Brauchtum und Alltagskultur": Das Selbstverständnis Augsburgs als "Friedensstadt" gibt Anlass, sich mit den konkreten Themen "Friedensfest und Friedenspreis", "Frieden und Umwelt" und "Sozialer Frieden" auseinanderzusetzen. Dem Augsburger Projekt "Kultur und Sport" (KuSpo) wird ein Teil der Kursteilnehmerinnen und Teilnehmer mit Fragen nach dem Verhältnis zwischen Literatur bzw. zwischen Bildender Kunst und Musik einerseits und Sport andererseits auf den Zahn fühlen. Mit "Festen und Festtagen", "Alltagsgewohnheiten" und Migrantenkultur" wird sich eine dritte Gruppe unter dem Dachthema "Brauchtum und Alltagskultur" befassen

Öffentliche Abschlusspräsentationen am 20. August

Am 20. August werden in einer öffentlichen Veranstaltung die Ergebnisse ihrer Recherchen von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Kurses präsentiert. Die Präsentation findet von 9.00 bis 13.00 im HS 1010 der Juristischen Fakultät (Universitätsstraße 24, 86159 Augsburg) statt. Der Eintritt ist frei, Anmeldung nicht erforderlich.

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