CeBIT: Preview auf Univention Corporate Server 2.2

Die Verwaltung von IT-Infrastrukturen wird noch einfacher

(PresseBox) (Bremen, ) Auf seinem CeBIT-Stand G41 in Halle 6 gibt der Bremer Softwarelieferant Univention eine Vorschau auf die für Ende März 2009 angekündigte neue Version 2.2 des Enterprise-Linux-Betriebssystems "Univention Corporate Server" (UCS). Dieses bekommt nicht nur neue Funktionen seiner Administrationswerkzeuge, vielmehr sind sie auch einfacher und vielfältiger zu verwenden. Ferner können Besucher des Univention-CeBIT-Standes mit UCS 2.2 auf verschiedene Linux- und Windows-basierende, virtualisierte Desktops zugreifen.

Univention hat sein Kernprodukt, das Enterprise-Linux-Betriebssystem Univention Corporate Server (UCS) in zahlreichen Punkten erneuert und erweitert. Ein Schwerpunkt bei der Entwicklung von UCS 2.2 war die Verbesserung der Web-basierenden UCS-Administrationswerkzeuge durch die schrittweise Integration von JavaScript/AJAX-Techniken. Jetzt bringt UCS 2.2 unter anderem verbesserte und individuell vorkonfigurierbare Suchfunktionen mit: Ein Anwender kann die am häufigsten genutzten Suchparameter voreinstellen und gelangt so schneller zum gewünschten Objekt. Eine besser strukturierte Benutzerführung reduziert die Zahl der Mausklicks und erfordert weniger Page-Refreshes. Dadurch lassen sich mit dem Managementsystem von UCS 2.2 verschiedene Arbeitsabläufe, beispielsweise die Navigation in Suchergebnissen, schneller erledigen.

Weniger Arbeitsaufwand für Administratoren

Die web-basierten UCS-Verwaltungswerkzeuge sind übersichtlicher, da sich die Ansichten auf häufig benötigte Informationen konzentrieren lassen. Ein Administrator kann nach eigenem Bedarf konfigurieren, welche Erweiterten Einstellungen er angezeigt bekommt.Außerdem ist in das UCS-Managementsystem ein neues grafisches Modul für die vereinfachte Einrichtung des UCS Active Directory Connectors implementiert. Ab sofort lassen sich unter anderem die wichtigsten Variablen zum Einsatz dieses Bindeglieds zwischen dem in UCS integrierten OpenLDAP-Verzeichnisdienst und dem Active-Directory-Verzeichnisdienst von Microsoft setzen.

Aktuelle Open-Source-Applikationen verbessern die Windows-Kompatibilität

Die UCS-Version 2.2 enthält zahlreiche Aktualisierungen von Desktop-Applikationen: OpenOffice.org 3.0, KDE 3.5.10, Firefox 3.0.6 und Flash 9.0 (r159). Der E-Mail-Client Kontact ist in der aktuellsten, stabilen Enterprise-Version des Kolab Konsortium, die verbesserte Kompatibilität zu Outlook bietet, was den Umgang mit Anhängen und Terminen verbessert, verfügbar. Außerdem sind in diese Kontact-Version Erweiterungen für die Kommunikation über verschlüsselte Mails integriert. Mit dem Update von Samba 3.0.30 auf die Version 3.2.8 ist diese für die Kompatibilität von UCS zu Microsoft Windows wichtige Software-Komponente deutlich modernisiert. Das wirkt sich insbesondere positiv auf das Zusammenspiel mit Microsoft Windows 2008 Servern aus.

Erste Komponenten für die Desktop-Virtualisierung In UCS 2.2 ist der Linux-Kernel auf die Versionen 2.6.18 und 2.6.26 aktualisiert.

Beide Varianten unterstützen die Virtualisierungstechnologie XEN. Virtualisierung per XEN lastet Hardware-Ressourcen besser aus und reduziert deutlich den Administrationsaufwand. Außerdem bringt die Aktualisierung von XEN eine verbesserte Unterstützung von Windows-Instanzen, wodurch sich mehr virtualisierte Windows-Umgebungen einrichten lassen. Organisationen können damit den Desktop-Arbeitsplätzen ihrer Mitarbeiter virtualisierte Anwendungen zur Verfügung stellen und die Benutzer auf verschiedene virtualisierte Desktops zugreifen, indem sie sich unkompliziert an den einzelnen XEN-Instanzen anmelden. So erhalten Anwender ihre bekannten Programmen sowie, über Regeln steuerbar, Zugriff auf ein viel breiteres Spektrum an Windows- oder Linux-Applikationen. Das IT-Managementsystem von UCS 2.2 erleichtert die zentrale Verwaltung von virtualisierten Applikationen. Aktuell entwickelt Univention viele Komponenten in UCS so weiter, dass sich das UCS-Managementsystem künftig besser zur Verwaltung virtueller Desktops nutzen lässt. Erste Elemente davon sind schon auf dieser CeBIT auf dem Univention-Stand zu sehen.

Weiterführende Informationen:

UCS-Produkt-Roadmap: www.univention.de/roadmap.html

Univention GmbH

Die 2002 gegründete Univention GmbH gehört im deutschsprachigen Raum zu den führenden Anbietern von wirtschaftlichen Produkten und Dienstleistungen im Open-Source-Umfeld. Im Mittelpunkt stehen die Linux-Infrastrukturlösung Univention Corporate Server (UCS) und darauf basierende Software-Appliances wie Univention Groupware Server (UGS) und Univention Corporate Desktop (UCD). UCS ist eine moderne Enterprise-Linux-Distribution mit einem integrierten Identity- und Infrastruktur-Managementsystem, das in einfachen, aber auch in anspruchsvollen Umgebungen eine unkomplizierte und zentrale Verwaltung ermöglicht. Das Produkt passt sich dank mitgelieferter Konnektoren, etwa zu Microsoft Active Directory, gut in vorhandene Infrastrukturen ein und erlaubt eine einfache Migration, etwa von Windows (NT, 2000, 2003) zu Linux. Gemeinsam mit allen im Open Source Umfeld relevanten Groupware-Herstellern (Open-Xchange, Kolab-Konsortium, Scalix und Zarafa) werden außerdem auf UCS basierende Groupware-Komplettlösungen für alle Anforderungen angeboten. Alle Univention-Produkte werden als Open Source veröffentlicht. Zu den Kunden gehören Behörden von der Bundes- bis zur kommunalen Ebene (z.B. Bundeskartellamt, Bundeszentrale für politische Bildung, Bundesamt für Strahlenschutz, Landkreis Friesland), Banken (Oldenburgische Landesbank, MCE Bank, Saarländische Investitionskreditbank) und viele mittelständische Unternehmen aus den verschiedensten Branchen.

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